VVV Boppard 1872 e.V.

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Das Projekt Sanierung Kreuzweg

Der Bopparder Kreuzweg ist in einem schlechten Zustand.
Aus diesem Grund wurde das Projekt Sanierung Kreuzweg ins Leben gerufen.
Der Zustand wurde durch ein Gutachter festgestellt und die notwendigen
Sanierungsmaßnahmen ermittelt. Auf dieser Grundlage wird die Sanierung
durchgeführt.    
  

Der VVV-Boppard hat eigens dazu ein Sonderkonto eingerichtet bei der
VoBa Rhein-Nahe-Hunsrück  
BLZ 560 90 0
Konto 200014613

Wir versichern ihnen, dass ihre Spende in vollem Umfang zweckgebunden ausschließlich
zur Sanierung der Kreuzwegstationen Verwendung finden wird.
Der VVV-Boppard ist als gemeinnützig anerkannt und stellt ihnen auf Wunsch gern eine
Spendenbescheinigung aus.

     
       
Zum Hintergrund Bereits die Errichtung der Stationen vor ca 150 Jahren auf Initiative von Pastor Berger wäre ohne die Unterstützung von privater Seite so nicht möglich gewesen. Die Schlad-Chronik gibt Auskunft über die spontane Hilfsbereitschaft der Bopparder Bevölkerung. Nachdem Pastor Berger 1849 von der Kanzel um Unterstützung bei dem Vorhaben der Erneuerung der Stationen geworben hatte, stellten Bopparder Bürger spontan ihre Arbeitskraft, diverse Baustoffe und Geldmittel zur Realisierung der Stationen zur Verfügung.
 
  Aktuell hat der VVV-Boppard den Aufruf Bergers wiederholt, weil die Stationen sich in einem traurigen Zustand befinden. Und wie schon vor rund 150 Jahren wiederholt sich die Opferbereitschaft und die Übernahme von Verantwortung für die regional bedeutsamen Male christlichen Glaubens durch die Bopparder. Jede Spende trägt dazu bei, dass die Sanierungsmaßnahmen voranschreiten können. Die Arbeiten an der 1. Station sind bereits im Gange; sobald die finanziellen Mittel es gestatten, werden die ersten Stelen bei einem Steinrestaurator zur Sanierung in Auftrag gegeben.

Traubenmadonna ziert Station IX
 
Noch vor Einbruch des Winters ist es den den Aktiven des VVV-Boppard gelungen, die Sanierungsarbeiten an Station IX des Kreuzwegs mit dem Außenanstrich nahezu abzuschließen. Letzte Woche nun hat Michael Günster rückseitig das Motiv der "Traubenmadonna" aufgemalt und das Häuschen, welches bis vor drei Jahren von hinten mit Erde angeschüttet gewesen ist, noch ein Stück attraktiver gemacht. Die Traubenmadonna an der Karmeliterkirche ist überregional bekannt und eine grafische Darstellung in dem bekannten Heimatkundebuch "Land am Strom" hat Michael Günster nun zu dieser aktuellen künstlerischen Arbeit inspiriert. Aus diesem Buch hat er auch den halbkreisförmig angelegten Spruch: Maria an dem Rheinsstrand - Behüte Glauben, Volk und Land! übernommen. Im Frühjahr soll dann noch der Innenanstrich erfolgen. Damit wäre dann die Sanierung von Stationenkapellchen IX beendet.  
... und weiter gehen die Arbeiten am Kreuzweg Bei sonnigem Herbstwetter hatte der VVV-Boppard letzte Woche einen weiteren Großeinsatz am Stationenweg. Bei Station XI wurden unterhalb der "Gerd-Nick-Bank" Pflanzringe gesetzt, das Vorfeld der Station von Gras und Unkraut befreit, eine Anti-Unkraut-Folie eingebracht und mit Split abgedeckt. Etwa 50 Schubkarren Split mussten dazu über dem Kreuzweg bergab bis zu der Station hinabgefahren werden. Bei der Steilheit des Weges eine wahrhaft schweißtreibende Arbeit!
Auf diesem Wege möchte sich der VVV-Boppard für die zuletzt eingegangenen Spenden für die Fortsetzung der Sanierungsarbeiten bedanken! Jeder Euro hilft, dieses Projekt nun zügig der Fertigstellung näherzubringen! (Spendenkonto des VVV-Boppard: VoBa Rhein-Nahe-Hunsrück, BLZ 5609000, Konto: 200014613).
ährend einer wohlverdienten Arbeitspause stellten sich die Sanierer unserem Foto: von links:
Rudolf Rissel, Michael Spitzley, Hans-Dieter Kreuz, Manfred Ackermann, Heinz Kähne, Paul Michel, Falk Weiler, Rainer Bersch, Gilbert Kluwig und Peter Kießling.
 
 

Stationenhäuschen XI und XIII neu eingedeckt

 

Die sehr gute Witterung in diesem Herbst lässt es zu, dass der VVV-Boppard vor Einbruch des Winters noch einmal zahlreiche Aktivitäten realisieren kann. Nachdem Michael Spitzley die Traufbretter der Kapellchen XI und XIII gestrichen hatte, konnte in dieser Woche Dachdeckermeister Manfred Matthieß (im Bild links)gemeinsam mit seinem Gehilfen Alex Ponomarev (rechts)die maroden Dachpappeschindeln entfernen und durch Schiefer ersetzen. Nach diesem Einsatz sind nun alle Stationenhäuschen mit neuen Dächern versehen. Angesichts der aktuell guten Fortschritte bei der Sanierung hat es sich der VVV-Boppard nun zum Ziel gesetzt, die Maßnahme bis Karfreitag 2012 abgeschlossen zu haben. Bis dahin gibt es allerdings noch viel anzupacken. Und auch die Geldmittel stehen noch nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung. Der VVV erbittet daher weiterhin großherzige Spenden auf sein Sonderkonto "Stationenweg" bei der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück (BLZ: 560 90000) Konto: 200014613.
 
 
Viele Hände - schnelles Ende Aktuell gibt es fast jede Woche Neuigkeiten vom Voranschreiten der Arbeiten des VVV-Boppard am Stationenweg. In der letzten Woche hat Friedel Heeb mit Unterstützung von Michael Spitzley und Günter Leyendecker auch noch Station XI verputzt. Direkt im Anschluss hat das Steinmetzteam von Willibald Grahs auch hier die inneren und äußeren Säulen aufgestellt. Letzten Samstag konnte dann das Gerüst abgebaut werden. Dazu waren rund ein halbes Dutzend Helfer aktiv, denn die Transporte zu Station XI sind extrem arbeitsaufwändig. Der VVV sucht weitere freiwillige Helfer, die Lust haben, gelegentlich aktiv anzupacken um Boppard noch ein wenig lebenswerter zu machen. Kontakt: Heinz Kähne (Tel.: 06742 - 843156). Im Foto v.l.: Jörg Spitzley, Rudolf Rissel, Bodo Kluge und Michael Spitzley (Foto: Heinz Kähne)
 
 
Große Fortschritte bei den Kreuzwegkapellchen Nachdem fast den gesamten Sommer über die Arbeiten am Stationenweg stillgestanden haben, geht es nun mit hoher Energie und intensivem Engagement weiter. Zunächst haben die Mitarbeiter des VVV-Boppard die Baustelle an Station XIII eingerichtet, bevor Friedel Heeb und Günter Leyendecker mit temporärer Unterstützung von u.a. Falk Weiler, Michael Spitzley, Rudolf Rissel, Willi Müller und Heinz Kähne den Verputz aufgebracht haben. Schon zwei Tage später hat das Steinmetzunternehmen von Willibald Grahs die äußeren und inneren Säulen wieder eingerichtet, wobei alle schadhaften Teile durch neue Sandsteinelemente ersetzt worden sind. Nachdem beide Maßnahmen bei Kapellchen XIII abgeschlossen waren, wurde das Gerüst an Station XI versetzt und dort ebenfalls mit den Verputzarbeiten begonnen. Damit der VVV die Sanierungsarbeiten bei Station XI und XIII zügig fortsetzen kann, werden finanzielle Zuwendungen für dieses Projekt weiterhin erbeten auf das Konto des VVV-Boppard (Stichwort: Stationenweg) bei der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück (BLZ 56090000) Konto 200014613. Das Foto zeigt Friedel Heeb beim Start der Verputzarbeiten an Station XI (Foto: Falk Weiler)
 
 
Geländer für Kreuzwegstation XI von der unteren Niedersburger Nachbarschaft gespendet Seit der Vorosterzeit gehen die Arbeiten am Stationenweg kontinuierlich weiter. Dabei werden nun die beiden Kapellchen XI und XIII parallel saniert. Letzte Woche haben vier Mitglieder der Unteren Niedersburger Nachbarschaft auf der Mauer vor den Andachtshäuschen XI das alte Sturzgeländer entfernt und ein neues 12,5m langes verzinktes Geländer angebracht. Das alte Geländer war verrostet und hat durch die großen Abstände der Stäbe aktuellen Sicherheitsstandards nicht mehr genügt. In der Werkstatt von VVV-Mitglied und Nachbarschaftsmeister Michael Spitzley wurde das neue Geländer vorgefertigt und nun durch Josef Geis, Helmut Wendt, Jörg Spitzley und Michael Spitzley (im Foto v.l. nach r.) montiert.
 
 
Kreuzwegstation XII ist saniert Rechtzeitig zur Karwoche ist die Stele der Kreuzwegstation XII an ihren Platz zurückgekehrt. Hier war das Bildrelief vollkommen zerstört gewesen und vor ein paar Jahren vorübergehend durch ein Plastikrelief ersetzt worden. Nun hat die Steinmetzwerkstatt O. Pung aus der Eifel das Relief neu angefertigt. Es zeigt den Gekreuzigten, flankiert von seiner Mutter und dem Jünger Johannes; kniend Maria Magdalena. Die Sanierungsmaßnahme beinhaltete ebenso den Austausch stark angegriffener Steinpassagen und ein Nachgravieren des Schriftzuges nach einem Vers von Joh. Bapt. Berger: Am Kreuze hängt der Herr und stirbt; Und die Erlösung er erwirbt. Bei einer ersten Besichtigung waren Dechant Ludwig, Willi Nickenig (Pfarrverwaltungsrat), Friedrich Hicke (Kirchenbauverein) und Heinz Kähne (VVV) spontan von der gelungenen Ausführung begeistert. Der Verkehrs- und Verschönerungs- Verein Boppard, der die Sanierungsmaßnahme der Stationen federführend leitet, möchte sich auf diesem Weg nochmals bei den Sponsoren (Rotary-Club, Ortsbeirat Boppard, Obere Niedersburger Nachbarschaft, Anita Nick) bedanken. In der Vorosterwoche haben die fleißigen Aktiven des VVV-Boppard zugleich mit den Sanierungen der Kapellchen XI und XIII begonnen. Noch ist die Finanzierung nicht gesichert und so erbittet der VVV weitere großherzige Zuwendungen auf das Konto "Stationenweg" bei der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück (BLZ 56090000), Konto 200014613.
 
 
Sachstandsbericht Juli 2010 Sanierung des Stationenweges durch VVV

Nach den raschen Erfolgen bei der Sanierung der Kreuzwegstationen in den letzten Jahren musste der VVV-Boppard nun im Arbeitstempo zurückstecken. Die zur Verfügung stehenden Gelder waren aufgebraucht und ohne entsprechende finanzielle Möglichkeiten war über den Sommer hinweg Stillstand an den Baustellen der Stationen angesagt. Zuletzt hat Dachdecker Manfred Matthieß das ehemals nur mit Dachpappe eingedeckte Dach an Station VII ("Pastor Mohr-Station") kostenfrei neu beschiefert. Dafür möchte der VVV sich bei Dachdeckermeister Matthieß herzlich bedanken!

Aktuell hat die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück dem Verkehrs-und Verschönerungsverein-Boppard 1000.- Euro gespendet und auch von privater Seite gibt es punktuell immer wieder erfreuliche finanzielle Zuwendungen für die der VVV gleichsam herzlich dankt. Einen großen Sanierungsaufwand erfordern noch die Stationen XI, XII und XIII. Hierzu sind weitere Geldmittel notwendig. Der VVV erbittet daher Ihre Unterstützung auf das VVV-Spendenkonto 200014613 bei der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück (BLZ 56090000). Auf Wunsch erhalten Sie selbstverständlich ein Spendenquittung.
   
Station IV fertiggestellt Nahezu ein Jahr lang war die Stele bei Station IV in der Werkstatt des Steinrestaurators Olaf Pung. Nun steht sie wieder an ihrem Platz nahe der Grundschule. Wer noch in Erinnerung hat, wie die tele vor der Sanierung ausgesehen hat, weiß die Qualität der Arbeit zu schätzen.
Die finanzielle Grundlage für die Sanierung hat der "Rotary-Club Boppard - St. Goar" durch eine großzügige Spende geschaffen.
Nun haben sich Past-Präsident Hans- Peter Bach und Präsident Peter Kaiser von den Rotariern mit dem Vorsitzenden des VVV-Boppard Heinz Kähne und dem VVV-Geschäftsführer Peter Kießling an der Stele getroffen um den Abschluss der Arbeiten zu begutachten und auf das gelungene Projekt mit einem Glas Rotwein anzustoßen.
 
   


Im Foto von links: Peter Kießling, Heinz Kähne, Peter Kaiser und
Hans-Peter Bach

Drei Engel vom VVV-Boppard Bei Station VII am Stationenweg gab es den Engel mit Spruchband, der bei allen anderen Häuschen über der Passionsszene angebracht ist, nicht mehr. Daher hat der VVV-Boppard Steinrestaurator Pung damit beauftragt, einen Abguss von einem anderen, noch original erhaltenen Engel-Relief herzustellen. Somit befindet sich in Station VII anstatt des verloren gegangenen Originals aktuell eine identische Replik.
Zur weiteren Finanzierung der Sanierungsmaßnahme lässt der VVV-Boppard drei weitere Engel als Reliefabguss herstellen, sofern Kauf-Interessenten eine verbindliche Order geben an Heinz Kähne (Tel.: 06742 - 4608). Die Breite der Reliefs beträgt 66cm. Das Relief ist steinfarben und wetterbeständig. Die Schrift auf dem Spruchband kann nach individuellem Wunsch gefertigt werden und ist vom Besteller frei wählbar (z.B. "Gloria in excelsis deo" passend zu Weihnachten). Die Kosten für eine Engel-Replik in Zementguss betragen 333.- Euro.
Der aus dem Verkauf der Engel erzielte Reingewinn wird für die weitere Sanierung am Stationenweg verwendet.
 


Foto: Heinz Kähne

Sanierungsarbeiten an Station IX machen gute Fortschritte In den letzten Wochen hat der VVV-Boppard die Arbeiten bei Station IX intensiviert. Das Umfeld wurde freigeschnitten, Die Drainage verlegt und diverse Erdarbeiten geleistet. In der letzten Woche haben Friedel Heeb, Gustel Verbooy und Günter Leyendecker (im Foto von links nach rechts) den Grundputz auf das in Schieferbruch gemauerte Stationenhäuschen aufgetragen.
Wenn diese Putzschicht dann getrocknet ist, soll Anfang nächsten Jahres der Feinputz aufgetragen werden. Station IX erfordert eine sehr kostenintensive Sanierung. Die äußeren Steinsäulen müssen erneuert werden und auch diverse Elemente (Kapitelle) an den inneren Säulen sind so marode, dass sie ersetzt werden müssen. Neben den Pflasterarbeiten kommen schließlich auch noch Kosten für die Bildsanierung und eine neue Dacheindeckung auf den VVV zu. Leider ist die Finanzierung der Sanierungsmaßnahme bei Station IX noch immer nicht hinreichend gesichert. Daher bittet der VVV-Boppard weiterhin um wohlwollende Spenden auf das Sonderkonto "Stationenweg" (Konto 200014613)
bei der Volksbank Boppard (BLZ 570 915 00).
Als sog. Gemeinnütziger Verein
ist der VVV berechtigt, Spendenbelege auszustellen.

 
 


Foto: Heinz Kähne

Spende für Station IX von Antonius-Nachbarschaft Antonius-Nachbarschaft unterstützt Sanierung des Stationenweges
Vor mehreren Jahren hatten die Bopparder Nachbarschaften schon einmal den Versuch unternommen, dringende Reparaturen an den Malen des Stationenweges vorzunehmen. Diese Maßnahmen hatten einen rapideren Verfall der Baulichkeiten unmittelbar verhindern können. Nun stellt sich die Sankt-Antonius-Nachbarschaft in vorbildlicher Weise der Verantwortung und spendet dem Verkehrs-und Verschönerungs-Verein Boppard zur Unterstützung der Sanierungsmaßnahme der Kreuzwegstationen 3000.- Euro. Vergangene Woche überreichte Nachbarmeister Franzwerner Junker in Begleitung einer kleinen Delegation der Antonius- Nachbarschaft einen symbolischen Scheck an den 1. Vorsitzenden des VVV-Boppard Heinz Kähne. Das Geld wird verwendet für den Fortgang der Renovierung von Station IX. Der VVV dankt der Antonius-Nachbarschaft und versucht nun, die aus finanziellen Gründen etwas ins Stocken geratene Sanierung der Station IX fortzuführen. 
 
 

Mitglieder des Vorstandes der Antonius-Nachbarschaft Franzwerner Junker (Vors.) mit Tochter, Heike Liesenfeld (stellv. Vors.)und Mechthild Jakob (Kassenwartin) überreichen dem Vorsitzenden des VVV Heinz Kähne die Spende der Nachbarschaft.
Foto: Peter Kießling

       
Station VIII und X aufgebaut! Großartige Neuigkeiten gibt es aktuell vom Fortgang der Sanierung des Kreuzweges durch den VVV-Boppard zu berichten. In der vergangenen Woche hat Steinrestaurator Olaf Pung (rechts im Bild) mit seinem Team die Stelen der Stationen VIII und X, die in seiner Werkstatt bei Mendig überarbeitet und konserviert worden sind, wieder auf ihren angestammten Plätzen aufgestellt. Stele VIII zeigt die Szene auf dem Leidensweg nach Golgatha, wo Jesus den weinenden Frauen begegnet und zu ihnen spricht: "Weint nicht über mich. Weint über euch und eure Kinder". Jean-Baptiste Berger reimte dazu: "Trägst du dein Kreuz, trags mit Geduld. Der Herr trägt seins und ohne Schuld". Die Sanierung dieser Stele wurde durch eine großzügige Spendenzusage der Kreissparkassenstiftung Rhein-Hunsrück möglich, die die Gesamtkosten der Restaurierung dieser Station übernommen hat.  Die Sanierung von Station X konnte durch die ebenso großherzige Spende von Dr. Heinz Maurer/ Sebapharma realisiert werden. Station X zeigt die Szene der Entkleidung Jesu. Hierzu reimte Pastor Berger: "Sie ziehn dem Herrn die Kleider aus. Zieh du den alten Menschen aus".  Mit der Aufstellung der beiden Stelen VIII und X sind nun zwei weitere Sanierungsobjekte fertig gestellt. Der VVV-Boppard bedankt sich bei der Kreissparkassenstiftung und bei Dr. Heinz Maurer sowie bei den ehrenamtlichen Helfern, die diverse Arbeiten (u.a. Freischneiden, Fundamentsanierung) in ihre Freizeit geleistet haben.
Mittlerweile wurde auch die Stele der Station XII abgebaut und nach Mendig in die Werkstatt des Steinrestaurators geschafft. Sie wird erst in nächsten Jahr zurück erwartet.
 
       
Station VII Pflasterung durchgeführt! Weitere Fortschritte am Stationenweg
Wer aktuell den Fußweg zum Kreuzberg hinaufsteigt, mag bei den sommerlichen Temperaturen durchaus ins Schwitzen kommen. Umso eher eine Gelegenheit, einmal stehen zu bleiben und die neuesten Baufortschritte des VVV- Boppard bei der Sanierung der Kreuzwegstationen zu begutachten. Letzten Samstag ist man da wieder ein gutes Stück vorangekommen. An Station VII ("Pastor-Mohr-Station") wurden großformatige Basaltpflaster verlegt. Den Auftrag zum Verlegen der Pflastersteine hat die Fa. Krasniqi aus Koblenz sauber und zügig umgesetzt, denn obwohl die fleißigen Aktiven im VVV eine Menge an knowhow und Engagement einbringen können gibt es doch immer auch Gewerke, die von Spezialisten ausgeführt werden müssen. 
Bedauerlicherweise gehen dem VVV allmählich die finanziellen Mittel und auch die Sponsoren aus. Für Station IX müssen neue Säulen angefertigt werden, die Sanierung von Station XII (einer Stele gegenüber dem sog. "Kindchensbrunnen") wird nach Kostenvoranschlag ca. 7000 Euro kosten. Momentan können keine Aufträge an Fachbetriebe erfolgen, weil die entsprechenden Mittel noch nicht zur Verfügung stehen. Auch kleine Spenden können in ihrer Gesamtsumme bewirken, dass das Projekt nicht zum Stillstand kommt.
 
       
Station V fertig gestellt! Die im letzten Jahr begonnene Sanierung des Stationenkapellchens V ist letzte Woche zumAbschluss gekommen. Station V (gegenüber dem Zugang zum Schulhof der Grundschule) zeigtdie Szene, in der Simon von Zyrene Jesus hilft, die Lastdes Kreuzes zu tragen. Dazu reimte Jean- Baptist Berger: Hilftragen Christ sein Kreuz dem Herrn - dann hilft auch Dein´s er tragen gern! Auf der Basis eines einstimmigen Beschlusses im Ortsbeirat wurden die anfallenden Kosten zurSanierung dieses Häuschens komplett durch den  Ortsbeirat Boppard übernommen. Neben den beauftragten Firmen (Maler Schimmelpfennig,Steinmetz Hagmaier, Dachdecker Matthieß, Steinrestaurator Pung) wurden zudem ca.200 ehrenamtliche Arbeitsstunden durch die Helfer des VVV-Boppard eingebracht. In besonderer Weise haben sich an der Sanierung von  Kapellchen V hervorgetan: Falk Weiler, Bodo Kluge, Werner Friesenhahn, Willi Müller, FriedelHeeb, Rainer Bersch, Rudolf Rissel, Michael Spitzley und Heinz Kähne.
Besondere Kosten sind entstanden, weil die vorgebauten Steinsäulen bereits nicht mehr vorhanden gewesen sind und komplett neu gefertigt werden mussten. Nach der gelungenen Restaurierung von Station I (gegenüber Blumen- ecker) ist nun ein zweites Kapellchen komplett saniert. Über die Qualität der Sanierung sollte man sich am besten selbst ein Bild machen und die Station einmal aufsuchen. Am 28. Mai hatte Ortsvorsteher Martin Strömann seine Kolleginnen und Kollegen aus dem Ortsberirat nun zu einem Umtrunk an die Station eingeladen. In seiner Begrüßung dankte er allen an der Umsetzung der Sanierung Beteiligten. Anschließend richtete auch der VVV-Vorsitzende Heinz Kähne Dankesworte an den Ortsbeirat für das Vertrauen in das Sanierungsprojekt, an die beteiligten Unternehmen für die Qualität der geleisteten Arbeit und an die ehrenamtlichen Helfer des VVV-Boppard.
Nun widmet sich der VVV in den nächsten Wochen schwerpunkthaft der Sanierung des Kapellchens IX. Leider sind die finanziellen Möglichkeiten für eine zügige Abwicklung der Sanierung von Station IX noch nicht gegeben, denn auch hier müssen die vorgebauten Steinsäulen neu angeschafft werden. Dankenswerterweise hat die Antonius-Nachbarschaft die Übernahme der Sanierungskosten für das Reliefbild bei Station IX zugesagt. Dennoch ist der VVV-Boppard für weitere Spenden zur Sanierung gern empfänglich auf das
Konto 200014613 bei der
Volksbank Boppard (BLZ 570 915 00).
Auf diesem Wege möchte sich der VVV gleichfalls bei allen Geldgebern bedanken, die das Sanierungsprojekt "Stationenweg" unterstützen und somit den Fortgang der Arbeiten garantieren.
 
       
Arbeiten am Stationenweg wieder aufgenommen Der lange Winter hat eine zeitigere Aufnahme der Arbeiten des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins am Stationenweg bislang verhindert. Nun jedoch hat der Frühling Einzug gehalten und so sinddie Sanierungsmaßnahmen der Kreuzwegstationen wieder aufgenommen worden. In der Osterwoche haben Walter Decker sen. und Walter Decker jun. die Malerarbeiten bei Station VII ("Pastor-Mohr-Station") ausgeführt. Station VII ist bis auf die Gestaltung der Außenanlagen damit weitgehend fertig gestellt. Die noch intakte Dacheindeckung aus Schindelimitat bleibt zunächst erhalten, weil die zur Verfügung stehenden Gelder für dringlicher sanierungsbedürftige Stationen gebraucht werden. 
Auch in den vergangenen Wochen haben wieder mehrere Bopparder für die Instandsetzung gespendet. Der VVV als federführende Kraft der Sanierung bedankt sich an dieser Stelle für alle auf dem bei der Volksbank (BLZ 570 915 00, Konto, 200014613) eingegangenen Spenden und wirbt auch weiterhin um Unterstützung für die Rettung der Stationen.
 

Foto: Heinz Kähne

       
Gerd Nick spendet für Stationenweg Unser Mitbürger Gerd Nick ist kürzlich 70 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums wollten ihm natürlich zahlreiche Freunde und Bekannte gratulieren und ihn beschenken. Gerd Nick jedoch bat im Vorfeld seine Geburtstagsgratulanten, anstatt der Präsente doch Geld für die Restaurierung des Stationenweges zu geben. Dabei kam eine tolle Summe zusammen, die Gerd Nick aus eigener Tasche dann noch auf 2000.- Euro aufgestockt hat. Im Rahmen der kleinen Versammlung letzten Samstag (siehe nebenstehenden Beitrag) bei Station I konnte der Vorsitzende des VVV, Heinz Kähne, von Gerd Nick den symbolischen Scheck dankbar in Empfang nehmen.

 

 
       
Station I fertig gestellt Am 1. August 2007 begannen mit einer Versammlung potentieller Helfer vor dem Kapellchen Nr. I in der Antoniusstraße die Sanierungsarbeiten am Bopparder Stationenweg. Zwischenzeitlich konnte der VVV-Boppard, der die Federführung des Projekts inne hat, bereits mehrmals von erfolgreichen Fertigstellungen berichten. So sind die Stelen Nr. II, VI und XIV nach erfolgter Sanierung in der Werkstatt des Steinrestaurators mittlerweile wieder aufgerichtet. Ein Mehrfaches an Arbeit und Zeit müssen allerdings in die noch vorhandenen 6 Kapellchen investiert werden. In Zusammenarbeit mit der Fa. Matthieß, der Fa. Schimmelpfennig, Steinrestaurator O. Pung und der Fa. Hagmaier kann der VVV-Boppard nun den Abschluss der Arbeiten an Stationenhäuschen I vermelden. Die Sanierung-smaßnahme ist hier wesentlich umfangreicher ausgefallen als anfänglich geplant. Das Kapellchen wurde freigelegt, drainagiert, der marode Verputz abgeschlagen, das Bruchsteinmauerwerk freigelegt und verfugt. Das Reliefbild aus Terracotta (Pilatus wäscht seine Hände in Unschuld) wurde saniert und Fehlstellen ergänzt. Der Holzrahmen musste einer Kur gegen Holzwurm unterzogen und stabilisiert werden. Das Umfeld des Häuschens wurde von einer dicken Teerschicht befreit und stattdessen eine passende Kopfsteinpflasterung angelegt. Das mit Eternitplatten eingedeckte Dach wurde abgetragen und eine neue Naturschieferbedachung aufgelegt. Zur Hangsicherung zur Antoniusstraße hin wurden schließlich große Wasserbausteine verteilt. 
Am Nikolaustag 2008 nun hatte VVV-Vorsitzender Heinz Kähne die aktiven Helfer an dieser Station zu einem Fototermin eingeladen. Anwesend waren auch Dechant Hermann-Josef Ludwig, Beigeordneter Friedrich Hicke und als Vertreter des Besitzers des Häuschens (es steht auf einer Parzelle des Klinikums Zum Hl. Geist) Willi Nickenig. Im Anschluss an die Begrüßung vergegenwärtigte Heinz Kähne noch einmal die Entwicklung und den Fortgang der Bauarbeiten an dieser Station. Mit großem Lob gaben anschließend Dechant Ludwig, F. Hicke und W. Nickenig ihrer Zufriedenheit über das Ergebnis der Sanierung Ausdruck. Mit einem vom "REWE-Markt Otto May" gespendeten Glühwein konnte man anschließend miteinander auf dieses erfolgreiche Teilprojekt anstoßen.
 
 
Arbeitsame Wochen für VVV-Boppard In den letzten Wochen haben die ehrenamtlichen Helfer des VVV-Boppard noch einmal besonders intensiv an diversen Objekten des Stationenweges gearbeitet. In geradezu rasantem Tempo wurde die Station VII ("Pastor-Mohr-Station") unter der Leitung von Friedel Heeb neu drainangiert und verputzt. Die beiden maroden Säulen im Innenraum des Häuschens sind in der Werkstatt von Willibald Grahs aus Sandstein neu geschaffen worden. Die Station ist nun hinlänglich vorbereitet für die Wiederkunft der Reliefplastik "Jesus fällt unter dem Kreuz", die sich noch in der Werkstatt des Steinrestaurators befindet.
Auch an Station VIII und X sind die Arbeiten gut vorangeschritten. Die Fundamentarbeiten bei Station VIII und X sind abgeschlossen, so dass auch hier die beiden Stelen bald in Boppard zurück erwartet werden können. Für die Restaurierung der Station VIII konnte kürzlich der VVV-Vorsitzende Heinz Kähne einen Scheck der Kreissparkassenstiftung in Höhe von 2.500 Euro entgegennehmen. 
Die Arbeiten am Stationenhäuschen IX sind hingegen etwas ins Stocken geraten, weil die Finanzierung noch nicht gesichert ist. Hier werden recht hohe Kosten erwartet, weil die dem Häuschen vorgelagerten Säulen zuletzt bereits durch Holzbalken ersetzt gewesen sind. Nun müssen die Steinsäulen in einem Steinmetzbetrieb neu hergestellt werden.
 
 
Foto: Heinz Kähne
Das Bild zeigt (v.l.) Bodo Kluge, Michael Spitzley, Falk Weiler, Rainer
Bersch und Werner Friesenhahn bei der Neufundamentierung der von Dr. Heinz Maurer gesponserten Station X.
VVV startet Sanierung von Station VII Diese Woche hat der VVV-Boppard mit den Arbeiten zur Sanierung der Station VII des Kreuzwegs begonnen. In einem ersten Arbeitseinsatz wurde ein Drainagegraben ausgehoben und der morbide Spritzputz im Innern des Andachtshäuschens entfernt. Lobend erwähnt sei hier die Unterstützung durch die Anlieger (Ehepaar Boldin), die das Arbeitsteam mit Strom und Wasser versorgten und zudem ein Gerüst zur Demontage der Säulen zur Verfügung stellten. Im Anschluss an den Arbeitseinsatz des VVV-Teams hat die Fa. Willibald Grahs, die gemeinsam mit dem VVV-Boppard im letzten Jahr die überaus gelungene Sanierung des Clara-Berger-Grabmals geleistet hat, die verwitterten Sandsteinsäulen abgebaut. Die das Reliefbild flankierenden inneren Säulen sind nicht reparabel und müssen ersetzt werden. Nach eingehender Untersuchung wird über die Wiederverwendbarkeit der äußeren Säulen noch entschieden.
 
 
Arbeiten an Kreuzwegstation I An Station I ist es in den letzten Tagen sehr gut voran gegangen. Dieter Hagmaier hat eine sehr ansprechend gestaltete Pflasterung vor der Station verlegt. Und Horst Schimmelpfennig hat den Innenputz geschliffen. Doch als er die Holzrahmenkonstruktion mit dem Reliefbild einputzen wollte, entdeckte er ein Häufchen Holzmehl - ein deutliches Anzeichen für aktiven Wurmbefall. Unvorhergesehen werden wir mit der Holzkonstruktion also noch eine Wurmkur machen müssen.
In den nächsten Tagen werden noch große Findlinge seitlich der Station abgelagert. Dadurch vermeiden wir auch die Notwendigkeit eines Sturzgeländers straßenseitig.
Natürlich gibt es noch eine ganze Menge dort zu tun. Aber gut Ding braucht Weile - und jetzt ist es sogar ein Glück, dass der Holzrahmen noch nicht einzementiert ist.

 

   
Kreuzwegstationen DANKE !
Liebe Bopparderinnen und Bopparder,
der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Boppard (VVV) hat sich an ein Projekt herangewagt, welches in der Geschichte dieses traditionsreichen Vereins einmalig ist: Die Sanierung der Kreuzwegstationen mit einem geschätzten Kostenaufwand von 100.000 Euro. Die über 150 Jahren alten Andachtsmale, initiiert von Dechant Jean-Baptiste Berger, drohten unrettbar zu zerfallen. Seit einem Jahr hat der VVV die sprichwörtlichen Ärmel hochgekrempelt und mittlerweile sind erste gute Erfolge sichtbar. Die Stationen VI und XIV sind gänzlich saniert, die Station I und V werden noch in diesem Sommer fertig werden. Die Arbeiten an Station IX haben soeben begonnen. Für die Stelen IV und X ist die Finanzierung zur Renovierung gesichert.
Eine aktuelle Nachricht veranlasst mich heute zu einem lauten und herzlichen Dankeschön! Die Stele Nr. II an der Ecke Antoniusstraße/ Peter-Josef- Kreuzberg-Straße konnte letzten Samstag durch Steinmetz O. Pung nach langwieriger Restaurierung in dessen Werkstatt wieder aufgerichtet werden. Die Sanierung dieses Objekts haben Sie durch Ihre Spenden möglich gemacht! Erstmals im Sommer 2007 hat der VVV in Rund um Boppard und der Rhein-Zeitung die Bevölkerung um finanzielle Hilfe zur Realisierung der Sanierungsmaßnahme gebeten. Der Spendenaufruf wurde dann gelegentlich wiederholt. Die Resonanz aus der Bevölkerung war so positiv, dass nun die Station II ausschließlich aus den von unseren Mitbürgern gespendeten Geldern bezahlt werden kann! Das ist absolut großartig. Stele II zeigt das Bildmotiv, in dem Jesus das Kreuz aufnimmt. Auch Ihr, liebe Spender, habt damit jeweils ein kleines Stück das Kreuz auf euch genommen. Ich bedanke mich dafür im Namen des VVV-Boppard und im Namen aller Bopparder.

Heinz Kähne

(1. Vorsitzender des VVV)
 
 
Kreuzwegstation X Dr. Maurer spendet für Stationenweg

Erst kürzlich hat der VVV-Vorsitzende Heinz Kähne bei Dr. Heinz Maurer um Unterstützung zur Sanierung des Stationenweges angefragt. Spontan erklärte sich Dr. Maurer bereit, Verantwortung in Form einer Finanzpatenschaft für die Stele Station X zu übernehmen. Letzten Freitag nun übergab Thomas Maurer im Foyer der Firma Sebapharma dem VVV einen Scheck in Höhe von 3000.- Euro. Heinz Kähne bedankte sich bei Herrn Maurer im Namen des VVV und im Namen aller Bopparder für die großzügige und äußerst hilfreiche Spende, denn der Sandstein von Station X ist bereits gebrochen und muss dringend abgebaut werden. Sogleich wurde auch der Auftrag zum Abbau der Stele an Restaurator Olaf Pung vergeben. Während die Stele dann in der Restaurierungswerkstatt saniert wird, werden die fleißigen Helfer des VVV den zum Teil maroden Sockel der Station in Ordnung bringen. Das Foto zeigt Thomas Maurer und Heinz Kähne bei der Scheck-Übergabe in Bad Salzig.
 
 

Foto: Suzi Breitbach

Kreuzwegstation
 V und VI
Kontinuierliche Fortschritte am Stationenweg

Mittlerweile ist es zur guten Gepflogenheit geworden, über Zwischenstände bei dem Sanierungsprojekt "Stationenweg" zu berichten. In den letzten Wochen haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter des VVV-Boppard (Falk Weiler, Bodo Kluge, Willi Müller, Rainer Bersch und Heinz Kähne) zusammen über 80 Arbeitsstunden in das Stationenhäuschen neben der Grundschule (Station V) investiert. Die vorbereitenden Maßnahmen zur Neugestaltung sind allesamt getroffen. Aktuell wurden zwei schwere Basaltstufen vor dem Zugang zum Häuschen angebracht. In seiner letzten Sitzung hat löblicherweise der Ortsbeirat Boppard weitere finanzielle Mittel zur Fortsetzung der baulichen Tätigkeiten an Station V zur Verfügung gestellt. So wird nun diese Station ausschließlich mit Geldern des Ortsbeirats saniert werden können.
Diese Woche starteten auch die Arbeiten an Station IX. In einem ersten Schritt hatten Mitglieder der Antonius-Nachbarschaft die Station vom Wildwuchs freigeschnitten. Jetzt hat Peter Bach vom Bauhof Boppard das Stationenhäuschen, das seitlich und von hinten ca. 1,50m tief mit Grund zugeschüttet gewesen ist, ausgebaggert. Auch an Station IX wird wieder sehr viel Eigenleistung eingebracht werden müssen, zumal die Finanzierung zur Sanierung hier noch nicht gesichert ist. Der VVV-Boppard hat mit der Antonius-Nachbarschaft bei der Sanierung von Station IX einen tatkräftigen Unterstützer gefunden. Zu danken ist auch der Oberen Niedersburger Nachbarschaft, die die Sanierung von IX bereits mit einer Geldzuwendung unterstützt hat. Dennoch erhofft der VVV, auch weiterhin durch gütige Spenden aus Bevölkerung und Vereinen auf das eigens eingerichtete Konto die Sanierung zügig vorantreiben zu können.
"Stationenweg" des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins Boppard bei
Volksbank Boppard (BLZ 570 915 00)
Konto 200014613.
 

 

6te Kreuzwegstation fertig Neue Erfolgsmeldung vom Stationenweg
Am Mittwoch, den 16. April hat Steinrestaurator Olaf Pung gemeinsam mit seinem Vater, dem Steinmetzmeister Helmut Pung, die Stele gegenüber dem Eingang des ehemaligen Goethe-Instituts in der Helene-Pagés-Straße angeliefert und aufgebaut. Zuvor hatte die Fa. Dieter Hagmaier den schadhaften Sandsteinsockel durch einen neuen Sandstein ersetzt. Dieser Sockel wurde gegen aufsteigende Feuchtigkeit zunächst mit einer Bleiplatte abgedeckt. Der Aufbau gestaltete sich wegen des geneigten Geländes recht schwierig. Aber nach 4 Stunden stand die ca. 1400 kg schwere, aus zwei Elementen bestehende Stele wieder an ihrem angestammten Platz. Zu den ersten Begutachtern der nun aktuell fertig gestellten Stele waren Kirchenbauvereinsvorsitzender Friedrich Hicke und VVV-Vorsitzender Heinz Kähne erschienen. Beide bedankten sich bei Ehepaar Karl-Heinz und Helga Schwamborn, die die Finanzierung der Sanierungs- bzw. Konservierungsarbeiten an Station VI übernommen haben. Mit dem Aufbau dieser Station ist nun bereits das zweite Sanierungs-Objekt in diesem Jahr abgeschlossen. Der VVV bedankt sich auf diesem Weg auch bei allen Spendern, die dazu beitragen, dass es zügig mit den Instandsetzungsarbeiten weitergehen kann. Weitere finanzielle Mittel sind weiterhin äußerst willkommen auf dem Sonderkonto
"Stationenweg" des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins Boppard bei
Volksbank Boppard (BLZ 570 915 00)
Konto 200014613.
 

Foto: Peter Kießling

       
VVV hat Arbeiten am Stationenweg wieder aufgenommen Lange Wochen war Stillstand an der Baustelle der I. Station des Stationenweges in der Antoniusstraße. Nun sind die Arbeiten wieder aufgenommen worden und es geht wieder voran. So hat Steinrestaurator Olaf Pung über Winter in seiner Werkstatt den Bildstock wieder hergerichtet und Fehlstellen ergänzt. Dabei ist auch der Kopf der Jesusfigur größtenteils neu modelliert worden. Letzte Woche wurde der Bildstock mit dem Motiv des Pilatus, der seine Hände in "Unschuld" wäscht, eingebaut. Auch das gusseiserne doppelflügelige Türchen ist wieder an seinen Platz zurückgekehrt. Die grell-silberne Farbe, die durch das Verzinken entstanden ist, wird so jedoch nicht bleiben. Das Türchen, welches in der Werkstatt von Josef Kollmar in Buchenau wieder stabilisiert und verschweißt worden ist, soll demnächst in einer gedeckten Farbe angestrichen werden. Bald wird auch das Vorfeld des Andachtshäuschens neu gestaltet werden. 
Mittlerweile ausgebaut ist der Bildstock von Station IX : Jesus bricht zum dritten Mal unter dem Kreuz zusammen. Auch Station IX wird einer Totalsanierung unterzogen werden müssen. Beim Ausbau des Bildstocks zeigte sich, dass die Holzrahmenkonstruktion durch von rückseitig eindringende Feuchtigkeit im unteren Bereich vollkommen verfault gewesen ist. Somit wird es die erste Aufgabe sein, das Häuschen freizulegen und zu drainagieren, damit die Wände dauerhaft trocken sind. Bei der Sanierung dieser Station engagiert sich freundlicherweise die Sankt-Antonius-Nachbarschaft. Dennoch ist die Finanzierung der Sanierung dieser Station noch nicht gewährleistet. Der VVV möchten daher seinen Spendenaufruf nochmals wiederholen. Wenn Sie zum Erhalt der IX. Station beitragen wollen, erbitten wir Ihre Zuwendung auf das VVV-Sonderkonto "Stationenweg" (Konto 200014613) bei der Volksbank Boppard (BLZ 570 915 00).  
 

 

 

Foto: Darstellung des Engels mit dem Textverweis auf die entsprechende
Bibelstelle

     
Restaurierung von Station XIV fertig Auf dem Stationenweg in Boppard zeigen sich nun die ersten Ergebnisse der Sanierungsmaßnahme der 14 Kreuzwegstationen. Am Dienstag, den 18.3. konnte die Stele unmittelbar vor der Kreuzbergkapelle nach ihrer Restaurierung in der Eifel wieder aufgestellt werden. Die beiden Steinrestauratoren Olaf und Helmut Pung waren mit Assistenz von Jörg Berkes knapp drei Stunden lang damit beschäftigt, die ca 1400 kg schwere, aus zwei Elementen bestehende Stele zu installieren. Zunächst wurde eine Bleiplatte gegen aufsteigende Feuchtigkeit zwischen Sockelfundament und Stele arretiert. Anschließend wurden die beiden Sandsteine punktgenau auf dem Sockel aufgerichtet. Zuletzt konnte dann das nach altem Muster kopierte Firstkreuz montiert werden.
Station XIV zeigt sich nun wieder in einem ästhetisch einwandfreien Zustand, wobei der Restaurator nicht nur witterungsbedingte Schäden hat sanieren müssen. Auch Schäden durch Vandalismus und laienhafte Versuche früherer "Restaurierungen" waren zu beheben. Die Station XIV zeigt die Grablegung Christi. Die Reimworte von Dechant Berger sind in grauem Schriftzug zurückhaltend, aber nun wieder sehr gut lesbar gestaltet.
Willi Nickenig (Pfarrverwaltungsrat) und Heinz Kähne (VVV-Boppard) haben dem Aufbau beigewohnt und sich unmittelbar vom Gelingen der Restaurierung überzeugt. Beide zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. "Der Charakter der alten Stele ist erhalten geblieben, die Steinsubstanz ist professionell konserviert und damit der Zerfall gestoppt, fehlende Teile wurden makellos ergänzt und so fügt sich die Stele nun wieder harmonisch in die Anlage vor der Kreuzbergkapelle ein", resümierte Heinz Kähne.
 
 

 

 

 

Restaurierung "Stationenweg" schreitet voran Wer momentan den Kreuzweg hinauf wandert wird feststellen, dass aktuell einige Stationen nicht mehr an ihrem angestammten Platz stehen. Am vergangenen Freitag (26.10.) hat der Restaurator Olaf Pung aus der Eifel drei Stelen des Stationenweges (Station II bei Blumen-Decker in der Antoniusstraße, Station VI vor dem Anwesen Schwamborn und Station XIV vor
der Kreuzberg-Kapelle) abgebaut. Die Finanzierung zur Restaurierung dieser drei Objekte ist gesichert und so werden sie nun über Winter wieder in einen ansehnlichen Zustand gebracht.
Gleichzeitig gehen die Arbeiten an dem Stationenhäuschen (Station I) in der Antoniusstraße voran. Hier wurde mit Hilfe des Einsatzes der Mitarbeiter des Bauhofs die Teerdecke vor dem Häuschen aufgebrochen und abgefahren. Diese Fläche wird in Kürze mit Natur-Pflastersteinen neu gestaltet werden. Der Bauhof hat zudem den Anschluss für eine Drainage gelegt um die aufsteigende Nässe zukünftig möglichst zu verhindern. Zudem ist das Team von Horst Schimmelpfennig momentan mit dem Verfugen des Bruchsteinmauerwerks beschäftigt.

Das vom VVV-Boppard federführend betreute Projekt "Restaurierung Stationenweg" findet breite Zustimmung und Unterstützung. Am vergangenen Dienstag hat sich Dechant Ludwig vor Ort beim Vorsitzenden des VVV Heinz Kähne über den Fortgang der Arbeiten informiert. In welcher Qualität und in welchem zeitlichen Rahmen die Restaurierung der 13 noch vorhandenen Stationen realisiert werden kann, hängt ganz entscheidend auch von den zur Verfügung stehenden Mitteln ab. Der öffentliche Spendenaufruf des VVV hat bislang 1570.- Euro für das Projekt erbracht. Das ist ein toller Start. Damit darf der Spendenmarathon allerdings noch nicht erschöpft sein.
 
 

 

 

1.Station
(Antoniustraße, Haus Elisabeth)
Zu einem Lokaltermin an die erste Station des Kreuzweges hatte der Vorsitzende des VVV-Boppard, Heinz Kähne, die Freunde und Förderer der anvisierten Sanierung des Häuschens am Eingang "Haus Elisabeth" in die Antoniusstraße am 1. August eingeladen. Zahlreiche Bopparder waren gekommen, um ihre Unterstützung anzubieten und verantwortlich bei der geplanten Maßnahme mitzuhelfen. Nach der Begrüßung durch H. Kähne betonten F. Hicke, W. Nickenig und M. Strömann die regionale Bedeutung des Kreuzweges und die Notwendigkeit der nun beginnenden Sanierung. Die baulichen Renovierungen müssen allesamt in Eigenarbeit geleistet werden. Als Koordinatoren stehen dazu die Herren Münster und Schimmelpfennig zur Verfügung.
Natürlich soll die Sanierung dieser 1.Station erst den Beginn einer sukzessiven Sanierungsmaßnahme auch der anderen Stationen darstellen. Dankenswerterweise hat das Ehepaar Karl-Heinz und Helga Schwamborn die Übernahme der Finanzierung zur Restaurierung der Station VI bereits zugesagt. Darüber hinaus scheint auch die Sanierungs-Finanzierung einer weiteren Stele gesichert. Den Vereinen/ Institutionen und privaten Unterstützern sei bereits an dieser Stelle herzlich gedankt. Sie gehen mit positivem Beispiel voran. Aber sie allein können dieses große Gesamtprojekt nicht allein bewältigen. Daher möchte der VVV-Boppard die Bevölkerung ganz herzlich bitten, die Sanierung der Kreuzwegstationen auch zu ihrem Anliegen zu machen.
 
 
Rotarier fördern Sanierung der Kreuzwegstationen

Auch dieses Jahr sind die Rotarier mit einem Weinstand auf dem Weinfest Boppard vertreten.
Der Rotary-Club hat nach Prüfung der Gutachten um die Schäden an den Stationen des Kreuzweges zugesagt, 50% des Erlöses an seinem Weinstand vor dem Alten Rathaus zielgebunden für die Sanierung dieser Stationen zu stiften.
Der VVV-Boppard, der das Sanierungsprojekt initiiert hat und mittlerweile die Arbeiten am Stationenhäuschen in der Antoniusstraße aufgenommen hat, freut sich über diese generöse Entscheidung und hofft, dass die Rotarier guten Umsatz machen. Darüber hinaus sind natürlich weiterhin Spenden auf das Sonderkonto "Stationenweg" des VVV-Boppard willkommen.
   
   
       
       
       
       
       
       
       
       
     
       
       
       
       

 

        © Klaus-Georg Brager,Boppard 


 

 

Brager | 27.11.2011