Unser VVV-Mitglied Werner Rüdel stellt neues Album vor – „Heimwieh“

In seiner ersten CD „…den Dingen ihren Lauf“ hat Werner Rüdel schon mit dem Song „Der Nebel“ eine Liebeserklärung für das Rheintal abgegeben. Seine neue CD „Heimwieh“ ist eine Liedersammlung, die zwar in Mundart gesungen, aber allgemeinverständlich vom Rheintal und seinen Bewohnern erzählt. Es sind Lieder, die die Liebe zur Heimat besingen, ohne politischen Pathos, hier geht es um die vermeintlich einfachen Dinge des Lebens, um die Menschen und das Leben im Rheintal. Ob es der alte Schiffer ist, der Gedanken versunken am Rhein steht oder die alte Dame, die nur noch in den Tag lebt, weil die Kinder so weit weg sind – Werner Rüdel beschreibt Menschen, wie die alten Meister Portraits malten. Mit Licht und Schatten, mit groben Zügen und Details, die uns an Menschen denken lassen, die wir kennen. Er beschreibt die einzigartige Landschaft am Rhein, mit Weinbergen, Tälern und Städten. Mit Sonnen auf -und Untergängen im Lauf der Jahreszeiten, mit der Veränderung der kleinen Städte, die mit jedem Stein, den man aus ihren alten Mauern bricht, ihr Gesicht verlieren. Die Hommage an das in Boppard mit einem Standbild verewigte „Schnuggelelsje“ darf dabei nicht fehlen. Werner Rüdel „schreibt“ an einen alten Freund, dass er jetzt endlich heimkommt, „Dad is onser Heimad, do seimir gebor, do hammir onser Herz fier immer un ewich draan verlor.“
Bei so viel Heimat fehlt aber auch der Blick über den Tellerrand nicht, wenn Rüdel von dem Haus und letztendlich von der Welt singt, in der Kinder behütet aufwachsen können, einem Song des bekannten moselfränkischen Liedermachers Manfred Pohlmann.
Nicht nur für Bopparder interessant dürfte auch das Booklet der CD sein, das mit Gemälden von Philip Bösand versehen ist, der schon über 100 Bopparder Häuser porträtiert und die graphische Gestaltung des Covers übernommen hat.
Die musikalische Leitung hat wieder Ulrich Cleves übernommen, der schon die erste CD von Werner Rüdel arrangiert hat. Hier ist ihm nun mit dem Einsatz von Akkordeon, Klavier, Kontrabass und meist akustischen Gitarren ein Wurf gelungen. Die behutsame und dabei trotzdem anspruchsvolle Musik unterstreicht in bestem Sinne die textlichen Aussagen und lässt die Lieder wie aus einem Guss ertönen. (Stefan Nick)

Werner Rüdels CD „Heimwieh“ ist erhältlich für 15.-€ in Boppard bei Blumen Basar Neubauer in der Oberstraße 121, bei Tabak Noll am Marktplatz, im Café & Bistro Sixties in der Rheinallee, der Tourist Information oder unter wernercd@web.de

 

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Sommerwanderung des VVV

Die traditionelle VVV-Sommerwanderung findet am Sonntag, 31. August 2025 statt. Treffpunkt ist um 10.45 Uhr am Bahnhof Boppard. Los geht’s  ab 11.02 Uhr mit der Hunsrückbahn nach Emmelshausen. Dort wandern wir ca. 90 Min. talabwärts und erreichen dann die Baunhöller Mühle, wo wir zum Mittagessen einkehren. Nach einem gemütlichen Beisammensein setzen wir unsere Wanderung fort. Leicht aufwärts führt der Weg nach Emmelshausen zurück. Wiederum mit der Hunsrückbahn gelangen wir ca. um 17.30 Uhr nach Boppard. Auch Partner, Freunde und Bekannte unserer Mitglieder sind herzlich willkommen!

Eine Anmeldung ist erforderlich bis Sonntag, den 24. August 2025 bei Elfi und Gerhard Neiser; Tel. 06745-309.

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VVV und UNN erneuern Schutzanstrich an der Royal Albert-Hall

Im Mühltal wurde vor vielen Jahren unter der organisatorischen Leitung des ehemaligen Vorsitzenden der Unteren Niedersburger Nachbarschaft (UNN) Albert Peters nahe beim Bergschlösschen ein Wartehäuschen für Busreisende erbaut. Dieses hübsche Bushaltehäuschen erhielt dann den Namen „Royal Albert-Hall“. Nun war die „Royal Albert-Hall“ stark verwittert, die Holzschutzfarbe war nahezu abgetragen und so zeigte sich das Objekt zuletzt nur noch eingeschränkt ästhetisch. In einer gemeinsamen Aktion von UNN und dem Verkehrs-und Verschönerungs-Verein Boppard (VVV) wurde hier Abhilfe geschaffen. Das Holz saugte die aufgetragene Lasurfarbe auf wie ein Schwamm.

Das Einsatzteam war schließlich hochzufrieden mit dem Einsatz, denn die Holzkonstruktion verfügt nun wieder über einen intakten Wetterschutz. Das mit Moos bewachsene Dach wird noch zeitnah vom städtischen Bauhof gereinigt und dann ist das Kleinod im Mühltal für die nächsten Jahre wieder aufgehübscht.

 

 

 

 

 

 

Im Einsatz waren v.l.: Peter Nitsch, Volker Rüschhoff, Monika Müller-Siffrin, Willi Müller, Winfried Knopp, Michael Spitzley, Heinz Kähne; außerdem Bernhard Liesenfeld (er war der Fotograf).

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VVV frischt Fassboden am Ortseingang auf

Im Jahr 1996 hat der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein(VVV) Boppard an der B9 an den beiden Ortseingängen dekorative Fassböden mit der Aufschrift „Boppard am Rhein, Römer und Wein“ aufstellen lassen. Nach nun fast 30 Jahren sind diese Fassböden immer noch in einem erfreulich guten Zustand. Nur die Rahmung hat witterungsbedingt arg gelitten. Am 9. Juli haben Monika Müller-Siffrin, Willi Müller und Heinz Kähne den Holzrahmen des Fassbodens beim Remigiusplatz gesäubert, angeschliffen und mit frischer Lasurfarbe gestrichen. Nun zeigt sich dieser „Willkommensgruß“ an die Autofahrer, die nach Boppard kommen, wieder in einem ästhetisch guten Zustand.

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VVV saniert „Liesenfelds Hütte“

In dem vor zwei Jahren erschienenen Buch „111 Orte am Mittelrhein, die man gesehen haben muss“ wird auch die nach dem ehemaligen Förster Liesenfeld benannte Schutzhütte vorgestellt. Vor hier aus hat man eine interessante Aussicht von oben auf das Hubertusviadukt, einstmals eine der höchsten Steinbrücken Deutschlands.

Namensgeber der Schutzhütte ist der 1993 verstorbene Forstamtsrat Erich Liesenfeld, ab 1982 Ehrenmitglied im VVV und Träger der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz. Die Einweihung der Hütte erfolgte im Februar 1997. Nun, nach fast 30 Jahren waren erste Schäden unübersehbar. Besonders die Dachkonstruktion war marode, Dachbretter verfault und die Dachpappe war löchrig geworden. Auch die beiden hölzernen Pfosten rechts und links vom Eingang waren im unteren Bereich stark angefault. Es gab Handlungsbedarf!

Am 27. Und 28. Juni machten sich einige Mitglieder des VVV-Boppard ans Werk um die Schutzhütte instand zu setzen. Die sechseckige Hütte war seltsamerweise mit einem neuneckigen Dach ausgestattet. Hier wurde die gesamte Dachkonstruktion so verändert, dass die Hütte nun passend zum Grundriss ein sechseckiges Dach erhielt. Dabei wurden zudem die Schweißbahnen und die Randbretter erneuert. Zudem wurden zwecks Verstärkung der Dachrandzone nun Traufbleche rundum angebracht. Die angefaulten unteren Teile der Eingangspfosten wurden weggesägt und stattdessen Metallstützen zur Stabilisierung der Hütte eingebracht.

Im Einsatz waren die ehrenamtlich aktiven VVV-Mitglieder Lothar Henzler (Dachdeckermeister), Rainer Schmidt, Christoph Hoffmann, Jörg Spitzley, Martin Fromme und Bernhard Liesenfeld, einem Sohn des Namensgebers der Hütte. Unterstützt wurde das Team durch Rudi Liesenfeld samt einem Mitarbeiter aus dem Sägewerk in Halsenbach. Die Kosten für die Sanierungsmaßnahme übernimmt der VVV-Boppard. Der VVV-Vorsitzende Heinz Kähne dankte allen an diesem erfolgreichen Projekt Beteiligten und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Schutzhütte nun für die nächsten Jahrzehnte stabil und regendicht bleibt.

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