Buchtipp: Spay im Spiegel der Zeit

Neues landesgeschichtliches Buch über die Geschichte der Orte am Spayer Rheinbogen bietet über 400 Seiten spannende Lektüre

Spay im Spiegel der Zeit

Mit zahlreichen bisher unveröffentlichen Bildern und Archivalien aus öffentlicher und privater Hand präsentierte Alexander Ritter am 8. Dezember 2023 sein Buch über die Geschichte der Orte am Spayer Rheinbogen.
Bis ins 20. Jahrhundert waren Spayer Lotsen und Schiffer dabei behilflich, die Stromschnellen am Braubacher Grund und an der Spayer Schottel zu durchfahren. Sogar Könige und Kaiser dürften ihre Dienste in Anspruch genommen haben – ob auf dem Weg zur Krönung nach Aachen oder zur Wahl nach Frankfurt. Am Spayer Rheinbogen wurde „große“ Geschichte geschrieben – etwa als Otto IV. hier 1199 im Thronstreit mit Philipp von Schwaben den Rückzug antreten musste oder 1346 Karl IV. nur wenige Kilometer rheinabwärts in Rhens zum deutschen König gewählt wurde. Gleichzeitig ist es aber auch die Geschichte von Menschen, die in keinem Geschichtsbuch Erwähnung finden. Diese haben unser Leben heute kaum weniger geprägt, weshalb ihre Geschichte in diesem Buch erzählt ebenso wird.
Mit einigen hundert Bildern, Stichen und Plänen kann das Buch als historisches Bilderbuch gelesen werden, aber auch als Anekdoten- und Zeitzeugenbuch. Dem wissenschaftlich interessierten Leser mag es als Lexikon und Nachschlagewerk dienen. Deshalb gibt es unter anderem einen statistischen Anhang über die Spayer Familien, Bürgermeister, Pfarrer und Lehrer sowie einen wissenschaftlichen Quellen- und Literaturnachweis, ein Orts- und Personenregister und ein umfangreiches Register der Spayer Flurnamen, deren Herkunft und Bedeutungen.

Zum Autor: VVV-Mitglied Dr. Alexander Ritter studierte Geschichte und Theologie u.a. in Mainz. 2006 promovierte er über die Geschichte der Konfessionsverhältnisse am Mittelrhein im 16. und 17. Jahrhundert. Als gebürtiger Spayer erforscht er seit über dreißig Jahren die Geschichte seiner Heimatgemeinde.

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Neue Ausstellung im Foyer der Klinik in Boppard

Ausstellung der Künstlerin Christa ReichertDie Meinungen über ungegenständliche Kunst gehen mitunter sehr auseinander. „Was soll das denn sein?“, wird allenthalben gefragt. Aber: Ungegenständliche Kunst ist spielerisch, farbenfroh, ungezwungen, frei. Bildwerke im Spiel mit Formen und Farben hat nun die in Spay lebende Künstlerin Christa Reichert im Foyer der Klinik in Boppard ausgestellt. Die aus Norddeutschland stammende Künstlerin ist im Jahr 2005 zur Malerei gekommen. Als Autodidaktin hat sie verschiedene Techniken mit Acryl-Farbe und Collagen erprobt und sukzessive experimentelle Erfahrungen gesammelt. Der schöpferische, ungezwungene Umgang mit diversen Elemente der Malerei/Collage führt dabei immer wieder zu überraschenden Ergebnissen. Der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Boppard (VVV) präsentiert noch bis zum Frühjahr die frischen und farbintensiven Gemälde von Christa Reichert. Die kleine Vernissage zum Ausstellungsbeginn war gut besucht.

Nachfolgend ein paar Impressionen:
Ausstellung der Künstlerin Christa ReichertAusstellung der Künstlerin Christa ReichertAusstellung der Künstlerin Christa Reichert

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Heinz Kähne aus Boppard mit der Ehrennadel des Landes ausgezeichnet

Heinz Kähne aus Boppard wurde durch Landrat Volker Boch stellvertretend für die Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz für seine besonderen Verdienste im Ehrenamt ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Bopparder Bürgermeister Jörg Haseneier überreichte der Landrat die Ehrung an den langjährigen Vorsitzenden des Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) Boppard 1872 e.V. im Rahmen einer Feierstunde in der Stadtverwaltung.

Lesen Sie den gesamten Bericht unter www.boppard.de

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VVV organisiert Aufräumaktion auf dem Judenfriedhof

Am ersten Schultag nach den Herbstferien machten sich knapp 20 Oberstufenschülerinnen und Schüler des Kant-Gymnasiums in Begleitung der Lehrkräfte Dr. Alexander Ritter, Daniel Glauben und Ruth Hillen auf den Weg zum Bopparder Judenfriedhof, um dort Totholz zu entfernen. Unter der organisatorischen Leitung des VVV-Boppard in Person von Heinz Kähne startete die Aufräumaktion bei leichtem Nieselregen, der dann aber glücklicherweise bald aufhörte. Mit großem Fleiß schleppten die Jugendlichen mit ihren Lehrern Äste und Stämme aus dem Friedhofsareal. Zur „großen Pause“ gab es einen vitaminreichen und leckeren Frühstücksimbiss, gestiftete von REWE-Markt von Jasmin May-Kunz in Boppard, für den an dieser Stelle herzlich gedankt sei. Nachdem die körperliche Arbeit weitgehend geleistet war, vermittelte Theologe Dr. Ulrich Offerhaus der Gruppe Wissenswertes über jüdische Bestattungskultur und zeigte an ausgewählten Grabsteinen spezifische Merkmale jüdischer Grabinschriften. Fazit: Eine tolles und erfolgreiches Projekt, welches trotz tiefem Matsch und verdreckter Kleidung allen Spaß gemacht hat.

Aufräumaktion auf dem Judenfriedhof Aufräumaktion auf dem Judenfriedhof Aufräumaktion auf dem Judenfriedhof Aufräumaktion auf dem Judenfriedhof Aufräumaktion auf dem Judenfriedhof Aufräumaktion auf dem Judenfriedhof Aufräumaktion auf dem Judenfriedhof Aufräumaktion auf dem Judenfriedhof

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Erfolgreicher Marktstand „für den guten Zweck“

Am letzten Sonntag im Oktober gab es erstmals eine Kooperation zwischen den beiden Vereinen „Donum Vitae“ und dem VVV-Boppard. Zusammen betrieb man auf dem Bauernmarkt einen Stand. Angeboten wurden besondere Biergläser, eigens vor über 30 Jahren von der ehemaligen HoGa in Auftrag gegeben. Sie zeigen das Stadtwappen mit dem Werbeslogan „Boppard – Im Tal der Loreley“. Vergessen lagerten diese neuwertigen Gläser in den Originalverpackungen in einem Keller. Nun wurden sie wiederentdeckt und stellten das einzige Angebot des Marktstandes dar. Die Nachfrage nach diesen antiken Gläsern war unerwartet hoch und so konnten sich die beiden Vereine über eine schöne Auffrischung ihrer Vereinskassen freuen.

Marktstand "für den guten Zweck" Marktstand "für den guten Zweck" Marktstand "für den guten Zweck"

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