Waldschilder-Projekt wird fortgesetzt

Michael Günster im HomeofficeCorona zwingt auch die Aktiven des VVV-Boppard, Team-Arbeiten zurückzustellen. Mehrere Vorhaben sind für das Frühjahr 2021 geplant, u.a. das Aufrichten einiger neuer Ruhebänke. Bis wieder in Teams gearbeitet werden darf, bleibt der VVV allerdings nicht untätig. So setzt Michael Günster die Sanierung der Wegweiser im Stadtwald fort. Er hat mittlerweile 418 Schilder neu gestaltet oder überarbeitet – ein respektabeles Arbeitspensum! Danke Michael!

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VVV montiert Info-Tafel am „Roten Kreuz“

Das zwei Meter hohe „Rote Kreuz“ befindet sich am Elligsweg. Der Elligweg war in früherer Zeit die direkte Verbindung von Udenhausen und Pfaffenheck nach Boppard und wurde von Händlern und Kaufleuten regelmäßig genutzt. So nutzte auch eine Pfaffenhecker Bauersfrau diesen Weg um in Boppard ein paar mehr oder minder schlecht genährte Ziegen zu verkaufen. Der Verkauf der Ziegen auf dem Bopparder Markt verlief unerwartet gut für die Bäuerin; die Geldsumme übertraf das Erwartete. Euphorisch machte sie sich sogleich auf den Rückweg, um ihrem Mann von dem Verkaufserfolg zu berichten. Aber sie kam nie zuhause an. Andere Bauersleute, die am gleichen Tag mit ihr nach Boppard aufgebrochen waren, sich aber länger aufgehalten hatten, fanden ihre Leiche blutübertrömt und ausgeraubt am Elligsweg im Wald liegen. Schon wenige Tage später errichteten Pfaffenhecker Bauern an der Stelle des Überfalls ein großes Kreuz, welches sie angedenk des tödlichen Überfalls mit blutroter Farbe bestrichen.

Der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Boppard (VVV) hat nun eine schlichte Info-Tafel an dem „Roten Kreuz“ angebracht, die in knapper Form Auskunft gibt über den Anlass der Aufrichtung dieses Kreuzes.

Infotafel am Roten Kreuz Rotes Kreuz

 

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Posthume Ehrung für Manfred Emmel

Ehring_EmmelIn der Zeit seit der Neugründung des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins (VVV) nach dem Ende des 2. Weltkriegs war satzungsgemäß der jeweilige Bürgermeister gleichzeitig in Personalunion auch 1. Vorsitzender des Vereins. Dies hat bedeutet, dass die Mitglieder keine Möglichkeiten hatten, Einfluss auf die Personalie ihrer Vereinsspitze zu nehmen. Es war Manfred Emmel, der im Jahre 1980 anregte, den Mitgliedern das Recht zur selbstbestimmten Wahl ihres Vorsitzenden zu gestatten. Tatsächlich fand sein Antrag Gehör, die Satzung wurde geändert und damit eine Demokratisierung des Vereins eingeleitet. Manfred Emmel war in der gesamten „Ära Benner“(1980 – 2000) Mitglied in Vorstand des VVV. Im Jahr 2010 wurde Manfred Emmel unter großem Applaus der Anwesenden auf der Jahreshauptversammlung zum Ehrenmitglied im VVV ernannt. Mit der Aufnahme in die „Ehrenallee des VVV“ dankt ihm sein Verein nun noch einmal posthum für sein langjähriges Engagement.

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Letzter VVV-Arbeitseinsatz 2020

Die milden Temperaturen Mitte Dezember nutzten die beiden VVV-Aktiven Maria Anna Roth und Heinz Kähne aus, um am Bildstock im Hamm einige Büsche neu zu pflanzen. Bereits im letzten Jahr hatte man dort Weinbergspfirsischbäumchen eingesetzt – ohne sie allerdings mit einem Verbissschutz zu versehen. Dem Wild waren die zarten Äste willkommen. Daher wurde nun eine Ersatzpflanzung vorgenommen und zwei Holunderbüsche, zwei Schwarzdornbüsche, vier Pfaffenhütchen und ein Weinbergspfirsichbäumchen gepflanzt. Nun soll ein Mantel aus Draht die frischen Pflanzen vor Wildverbiss schützen.

     

Die Fotos zeigen Heinz Kähne im Arbeitseinsatz und die Anlage am Bildstock im Überblick, Fotos: Maria Anna Roth

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Ansprache von Heinz Kähne zur Situation

Liebe Mitglieder im VVV-Boppard, 

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Rückblickend war es ein Jahr, in dem irgendwie alles anders war als sonst. Corona beeinträchtigte natürlich auch die Aktivitäten des VVV – leider. Zieht man eine erste Bilanz, so sind natürlich die sehr guten Ergebnisse hervorzuheben:

  • alle Bänke in Patenschaft des VVV wurden gestrichen,
  • in dem Ome-Anlagen wurde ein halb verrotteter Kahn extrem adrett hergerichtet,
  • der VVV hat ein wunderschönes Gartenhaus (nun als Werkzeug-Lager genutzt) aufgerichtet,
  • die Patenschaftsgräber auf dem Friedhof wurden gepflegt,
  • eine gesponserte neue Bank auf dem Friedhof aufgebaut,
  • eine ebenso gesponserte Sitzgruppe wurde am „Hamm-Blick“ aufgestellt,
  • der Stationenweg wurde in diesem Jahr zweimal „durchgefegt“,
  • es sind wieder 4 Journale erschienen,
  • unser Buch über das Chorgestühl der Karmeliterkirche hat die Leserschaft begeistert,
  • 2 große Stromkästen auf dem Marktplatz wurden attraktiv gestaltet mit Bopparder Motiven,
  • unter Leitung von Friedel Heeb wurde eine Brücke über den Mühlbach komplett erneuert,
  • auf der Parzelle beim Bildstock im Hamm wurden mehrfach gärtnerische Arbeiten geleistet,
  • dazu gab es viele kleine, oft individuelle Aktion wie z.B. die Beteiligung am Zustandekommen der Corona-„Steinkette“ am Rhein, Schweißarbeiten von Bänken bei „Drei Eichen“, die Gestaltung von Holzschildern für den Stadtwald,
  • die Apfelernte der Patenschafts-Streuobstwiese konnte gut verwertet werden.

Andere Vorhaben konnten leider nur teilweise oder gar nicht umgesetzt werden. Die geplanten Aufführungen unserer Kleinkunstbühne konnten leider nur teilweise stattfinden. Die beiden traditionellen Wanderungen mussten abgesagt werden und auch die durch Satzung vorgeschriebene Anzahl der Vorstandsitzungen konnte nur eingeschränkt realisiert werden. Vieles von dem, was wir vorhatten, blieb einfach unerledigt. Leider konnten auch die geselligen Treffen der Aktiven nicht stattfinden. Zuletzt durften wir nicht einmal in kleinen Gruppen miteinander arbeiten und so beschränkten sich die Aktivitäten auf „Familieneinsätze“.

Im Foto: Michael Spitzley und Sohn Jörg inspizieren die wackelige Bank am Sabelsköpfchen. 

Wenn wir einen Blick in die Zukunft wagen, können wir noch nicht allzu optimistisch sein. Unser traditionelles Aktiven-Treffen mit Umtrunk im Januar ist nicht umsetzbar – leider. Es steht auch infrage, ob wir unsere Jahreshauptversammlung 2021 im gewohnten Rahmen überhaupt durchführen können. Aber es soll und wird keinen Stillstand geben! Bei aller gegebenen Vorsicht wird der VVV seine Arbeit nicht einstellen. Vielleicht wird 2021 ein Jahr mit Projekten, in die sich kleinere Teams einbringen können? 

Liebe Mitglieder,
es wird auf jeden Fall zwei personelle Veränderungen geben. Viele Jahre lang hat Manfred Ackermann die Homepage des VVV sehr engagiert und gut betreut. Auf eigenen Wunsch möchte er sich von dieser Aufgabe nun zurückziehen. Ich möchte mich auf diesem Wege bei Manfred für seine stets konstruktive und zuverlässige Arbeit im Namen des Vorstandes und aller Mitglieder herzlich bedanken!!!
Eine weitere Veränderung wird es geben beim Zusammenstellen und Versenden des VVV-Rundbriefs per mail („newsletter“). Den newsletter hatte unser Kassenwart Ferdi Benner ins Leben gerufen und 50 Ausgaben lang perfekt zusammengestellt und betreut. Auch für diese respektable Arbeit möchte ich Ferdi den Dank aller zum Ausdruck bringen, die die 50 Ausgaben des VVV-Newsletter mit Interesse gelesen haben. Der Newsletter war und ist eine wunderbare Bereicherung unserer Außenwirkung – insbesondere für außerhalb von Boppard wohnende Mitglieder, die unsere Nachrichten nicht aus der regionalen Presse entnehmen können. Sie haben uns sehr oft positive Rückmeldungen gegeben.
Zukünftig betreut die VVV-Homepage und den Newsletter Frau Christiane Fischbach, bei der ich mich gleichfalls bedanken möchte für die Bereitschaft zur Übernahme dieser Tätigkeitsfelder! Wir wünschen ihr viel Erfolg bei ihren neuen Aufgaben! 

Es bleibt mir nun abschließend noch, Ihnen allen eine schöne Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen. Bleiben Sie verantwortungsbewusst und vorsichtig – Gesundheit ist das wichtigste Gut, das wir haben!

Ihr  Heinz Kähne (1. Vors.)

Kommentar:

Lieber Heinz, danke für die schönen Worte zu meiner Homepage-Pflege. Die „Follower“ sollten aber wissen, dass all das, was ich in die Homepage reinstelle, von Dir stammt. Mir bleibt der Kampf mit der Homepage-SW die von Dir verfassten Beiträge anschaulich darzustellen.
Ich habe alles gerne gemacht.

Danke lieber Heinz!!         Manfred Ackermann

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