VVV baut altes Kreuz wieder auf

Wegekreuz am Stierstall Bild 1Das aus dem Jahr 1773 stammende ehemalige Friedhofskreuz, welches zuerst auf dem Kirchhof auf dem Marktplatz, später auf dem Friedhof „Am alten Sportplatz“ und danach bei der Bahnschranke am Angert seinen Standort hatte, fand bei der Umgestaltung des Angert und dem Neubau der B9-Umgehung neben dem Stierstalltor seinen aktuellen Aufstellungsort. Die Inschrift „BETET VOR DIE ARME SEELE DIE AM NEGSTEN AN DER ERLOESUNG SEIN. ANNO 1773“ erinnert an die ursprüngliche Funktion als Friedhofskreuz. Da das fast 250 Jahre alte Kreuz durch Wind und Wetter extrem gelitten hatte und deutlich sichtbare Schäden aufwies, hat es der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Boppard (VVV) letzten Spätherbst abgebaut und zur Konservierung bzw. Sanierung über Winter in die Hände des Schreiners Jürgen Bernegg (im Bild rechts, links Rudolf Kaut) gegeben. Rechtzeitig vor Ostern waren die Reparaturarbeiten abgeschlossen und das alte Kreuz konnte an seinem Standort am Stierstalltor wieder angebracht werden.

Wegekreuz am Stierstall Bild 2

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Aufruf des VVV-Boppard

Stationenweg Boppard

Fast allein auf weiter Flur: Thomas Schmitt-Steinforth schneidet Brombeerranken an Stationenweg zurück.

Liebe Bopparderinnen und Bopparder,
in den Jahren 2008 bis 2013 wurden unter Federführung und mit aktivem Muskeleinsatz des VVV-Boppard alle Andachtsmale am Stationenweg grundsaniert. Alle daran Beteiligten haben Großes geleistet. Seitdem fühlt sich der VVV im Sinne der Nachhaltigkeit auch verantwortlich für den Stationenweg. Aber die Aktiven, die ehedem das Projekt geschultert haben, sind seitdem nicht jünger geworden. Der VVV hat momentan Probleme, Menschen zu finden, die hier etwa dreimal im Jahr am Stationenweg Dreck wegräumen, die Spinnweben aus den Andachtshäuschen wischen, den Wildwuchs am Weg zurückschneiden – kurzum: Engagierte, die die Stationen und den Stationweg warten. Wir suchen dringend Unterstützer, die bereit sind, in unserem Team „Stationweg“ mitzuwirken.

Leider fanden sich zur vorösterlichen Reinigung des Stationweges lediglich vier Aktive (Willi Müller, Falk Weiler, Eberhard Hesse und Thomas Schmitt-Steinforth). Bringen Sie sich ein! Helfen Sie mit und melden Sie sich bei Heinz Kähne (mail: h.kaehne@gmx.de) oder Tel. 06742 843156. Wir freuen uns über jede helfende Hand!

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Waldschilder-Projekt wird fortgesetzt

Michael Günster im HomeofficeCorona zwingt auch die Aktiven des VVV-Boppard, Team-Arbeiten zurückzustellen. Mehrere Vorhaben sind für das Frühjahr 2021 geplant, u.a. das Aufrichten einiger neuer Ruhebänke. Bis wieder in Teams gearbeitet werden darf, bleibt der VVV allerdings nicht untätig. So setzt Michael Günster die Sanierung der Wegweiser im Stadtwald fort. Er hat mittlerweile 418 Schilder neu gestaltet oder überarbeitet – ein respektabeles Arbeitspensum! Danke Michael!

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VVV montiert Info-Tafel am „Roten Kreuz“

Das zwei Meter hohe „Rote Kreuz“ befindet sich am Elligsweg. Der Elligweg war in früherer Zeit die direkte Verbindung von Udenhausen und Pfaffenheck nach Boppard und wurde von Händlern und Kaufleuten regelmäßig genutzt. So nutzte auch eine Pfaffenhecker Bauersfrau diesen Weg um in Boppard ein paar mehr oder minder schlecht genährte Ziegen zu verkaufen. Der Verkauf der Ziegen auf dem Bopparder Markt verlief unerwartet gut für die Bäuerin; die Geldsumme übertraf das Erwartete. Euphorisch machte sie sich sogleich auf den Rückweg, um ihrem Mann von dem Verkaufserfolg zu berichten. Aber sie kam nie zuhause an. Andere Bauersleute, die am gleichen Tag mit ihr nach Boppard aufgebrochen waren, sich aber länger aufgehalten hatten, fanden ihre Leiche blutübertrömt und ausgeraubt am Elligsweg im Wald liegen. Schon wenige Tage später errichteten Pfaffenhecker Bauern an der Stelle des Überfalls ein großes Kreuz, welches sie angedenk des tödlichen Überfalls mit blutroter Farbe bestrichen.

Der Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Boppard (VVV) hat nun eine schlichte Info-Tafel an dem „Roten Kreuz“ angebracht, die in knapper Form Auskunft gibt über den Anlass der Aufrichtung dieses Kreuzes.

Infotafel am Roten Kreuz Rotes Kreuz

 

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Posthume Ehrung für Manfred Emmel

Ehring_EmmelIn der Zeit seit der Neugründung des Verkehrs- und Verschönerungs-Vereins (VVV) nach dem Ende des 2. Weltkriegs war satzungsgemäß der jeweilige Bürgermeister gleichzeitig in Personalunion auch 1. Vorsitzender des Vereins. Dies hat bedeutet, dass die Mitglieder keine Möglichkeiten hatten, Einfluss auf die Personalie ihrer Vereinsspitze zu nehmen. Es war Manfred Emmel, der im Jahre 1980 anregte, den Mitgliedern das Recht zur selbstbestimmten Wahl ihres Vorsitzenden zu gestatten. Tatsächlich fand sein Antrag Gehör, die Satzung wurde geändert und damit eine Demokratisierung des Vereins eingeleitet. Manfred Emmel war in der gesamten „Ära Benner“(1980 – 2000) Mitglied in Vorstand des VVV. Im Jahr 2010 wurde Manfred Emmel unter großem Applaus der Anwesenden auf der Jahreshauptversammlung zum Ehrenmitglied im VVV ernannt. Mit der Aufnahme in die „Ehrenallee des VVV“ dankt ihm sein Verein nun noch einmal posthum für sein langjähriges Engagement.

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