VVV organisiert Ausstellung von Maritta Mesec

VVV organisiert Ausstellung von Maritta Mesec

Die vom VVV-Boppard durch Heinz Kähne initiierten und organisierten Kunstausstellungen im Foyer des Gemeinschaftsklinikums in Boppard etablieren sich immer mehr zu kulturellen Events. Das zeigt aktuell die sehr gut frequentierte Vernissage der in Bad Salzig wohnhaften Malerin Maritta Mesec. 40 Personen waren am 9. Januar zur Vernissage gekommen um der Eröffnung der Bilderausstellung beizuwohnen. Zunächst begrüßte der Kaufmännische Direktor der Klinik Jörg Geenen die Gäste und dankte der Künstlerin und dem VVV-Boppard für das Engagement und den Gästen für das zahlreiche Erscheinen. Explizit betonte er, dass die ständigen Wechselausstellungen eine großartige Bereicherung für das Entree der Klink seien.

Anschließend stellte Laudator Rolf Schmidhuber humorvoll und unterhaltsam Leben und Werk von Maritta Mesec vor. Mesec malte bereits seit ihrer Schulzeit. In Fortbildungskursen (u.a. in privatem Malunterricht und in der VHS) bildete sie ihr Talent weiter aus. Seit ihrer Pensionierung begann eine zunehmend intensive Beschäftigung mit der Malerei. Neue Techniken (Pastellkreide, Ölkreide, Aquarell) wurden erprobt; die Motive wurden vielfältiger. In der Ausstellung sind bis auf ein abstraktes Bild ausnahmslos gegenständliche, ausdrucksstarke Motive zu bewundern. Die Ausstellung ist noch bis Mitte April zu sehen. Ein Besuch lohnt sich!

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VVV-Boppard auch in Bad Salzig aktiv

Durch Michael Günsters gelungene Sanierung der Traubenmadonna an der Bopparder Karmeliterkirche wurde der Bad Salziger Ortsvorsteher Wolfgang Spitz auf den Künstler aufmerksam. Anlass war die komplett verdreckte, verrußte und teilweise zerborstene Pieta (Maria mit totem Christus) in der Andachtsnische am Aufgang zur Bad Salziger Ägidiuskirche. Ohne Zögern sagte Michael Günster aus der Aktiven-Riege des VVV-Boppard zu, sich um die Figur zu kümmern. So wurde die schwere Figur aus Giesstein in seine Werkstatt nach Boppard gebracht.

Foto R. Hübner

Eine eingehende Analyse erbrachte, dass der Schaden noch weit heftiger war als zunächst angenommen. Im minutiöser Arbeit wurden fehlende Finger ergänzt, Rissbildungen gekittet und eine Grundreinigung durchgeführt. Danach konnte der farbliche Neuaufbau beginnen, der sich am alten Vorbild orientierte.

Über 30 Stunden ehrenamtlicher Arbeit widmete sich Michael Günster der Behebung der Schäden. Zwischenzeitlich hat Dieter Hamelink die Andachtsnische farblich aufgefrischt. Die Bad Salziger Pieta steht seit wenigen Tagen wieder an ihrem Platz und zeigt sich nun wieder ansehnlich und sauber.

Im Foto v.l.: Ortsvorsteher Wolfgang Spitz, Dieter Hamelink (Pate der Andachtsnische) Michael Günster (Restaurator der Pieta) und Heinz Kähne (Vorsitzender des VVV-Boppard).

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VVV erneuert Brücke im Bruder-Michels-Tal

Vor rund 10 Jahren wurde die Brücke über den Bruder-Michels-Bach bei der alten Entsäuerungsanlage schon einmal komplett saniert. Das war damals notwendig, weil die hohe Fließgeschwindigkeit des Wassers die Ufer erodiert hatte und durch die Verbreiterung des Bachbetts die Auflager der Brücke instabil geworden waren. Die aufwändige Sanierung machte u.a. das Einziehen von Metallträgern notwendig. Mit hohem Aufwand konnten damals Friedel Heeb, Gustel Verbooy und Günter Leyendecker der Brücke wieder Stabilität verleihen und damit Sicherheit für die Wanderer wieder herstellen.

In diesem Jahr zeigte sich die Brücke erneut sanierungsbedürftig. Die Holzkonstruktion war angefault, das Geländer und die Trittplanken genügten ebenfalls nicht mehr den Sicherheitsansprüchen an die Brücke, die Bestandteil der „Traumschleife Marienberg“ ist.  Mit gemeinsamer Anstrengung von VVV-Boppard, Bauhof Boppard und Forstamt Boppard ist es im Spätherbst 2017 gelungen, diese Brücke nun erneut einer Totalsanierung zu unterziehen.

Zunächst wurde die gesamte Brücke von einem 4-füßigen Schreitkran abgehoben und auf dem parallel zum Bach verlaufenden Weg abgesetzt. Dann wurden durch die VVV-Aktiven Friedel Heeb und Günter Leyendecker, punktuell unterstützt durch Hartmut Hahn, Revierförster Ralf Kerber und Forstarbeiter Tom Schimmelpfennig  das komplette  morsche Holz entfernt. Nun wurden alle konstruktiven Holzelemente der Brücke durch neues Holz aus dem heimischen Wald ersetzt. Dabei wurde die Brücke gleichzeitig etwas schmaler gestaltet. Schließlich wurden beidseitig neue Geländer verschraubt. Im letzten Akt musste noch einmal der Schreitkran anrücken um die nun sanierte Brücke wieder an ihren angestammten Platz zu platzieren. Allein die VVV-Aktiven haben zur Erneuerung der Brücke über 70 ehrenamtliche Arbeitsstunden eingebracht. Dafür an dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN!

Fotos:
1 Abbau der alten Brücke mithilfe des Schreitkrans
2 Demontage der alten Brückenkonstruktion. Deutlich zu sehen sind die angefaulzen Trägerschienen (Friedel Heeb (links), Günter Leyendecker))
3 die Brücke wird auf dem Weg komplett neu aufgebaut (Hartmut Hahn (links) Friedel Heeb))
4 die neue Brücke wird per Kran in die ursprüngliche Position zurückgebracht
5 Fertig! Friedel Heeb begutachtet das Werk

 

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  VVV schließt Projekt „Bildstock im Hamm“ ab

Die letzten Eingriffe am Bildstock im Hamm sind erfolgt. Karl-Heinz Mallmann hat ein ansprechendes Türchen hergestellt und es zur Sicherheit gegen Diebstahl vor der Nische angebracht; Falk Weiler und Michel Spitzley haben zudem eine Plexiglasscheibe zum Schutz vor Nässe angebracht.

Mit dem 1. Advent beginnt wieder ein neues Kirchenjahr. Pünktlich zu diesem Neubeginn hat der VVV-Boppard zum Abschluss des Projekts im Hamm die hölzerne Figur der Madonna mit Jesuskind in die Nische des Bildstocks eingestellt. Die Gemarkung hat damit eine ästhetische, touristische und christliche Bereicherung erfahren. Ende April 2018 ist die Einsegnung vorgesehen. Zu diesem Ereignis wird die Bevölkerung über die regionale Presse rechtzeitig informiert werden.

Fotos: A. Hilgert / Die VVV-Aktiven, von links nach rechts: Falk Weiler, Michael Günster, Willi Nickenig, Heinz Kähne, Gilbert Kluwig, Rudolf Kaut, Michael Spitzley

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VVV pflanzt weitere Kirschbäume

Die BuGA 2031 ist ein Hoffnungsträger für die Mittelrheinregion.

Noch ist es nicht soweit. Aber die Chancen auf den Zuschlag sind realistisch. Aber die Bäume, die dann 20131 als starke, früchtetragende Bäume imponieren sollen, müssen jetzt gepflanzt werden! Der VVV-Boppard hat im letzten Jahr damit begonnen, alte Kirschbaumsorten anzupflanzen.  Im Frühjahr 2017 erfolgte das zweite Pflanzintervall. Aktuell wurden dem VVV-Boppard 34 Kirschbäume von Otto May (REWE-Markt Boppard) gestiftet. Anlässlich des 34jährigen Bestehens des REWE-Markts im Säuerling übergab Otto May dem VVV einen Scheck über 1000.-Euro; zweckgebunden zur Anpflanzung von 34 Kirschbäumchen. Und der VVV machte sich sogleich an die Arbeit, die Bäume fachgerecht ins Erdreich zu bringen. In einem ersten Arbeitseinsatz konnten die ersten 16 Bäume auf der Wiese (Zugang zum Klettersteig) mit dem Welterbe-Logo gesetzt werden.

Entlang des Weges entsteht so eine doppelte Baumreihe, die als Naschallee gedacht ist. Später sollen Informationsschilder über die diversen Kirschsorten Auskunft geben. Dann erfährt man beispielsweise  Details über die „Filsener Glaskirche“, den „Geisepitter“, die „Spanische vom Mittelrhein“ , „Heimanns Rubinweichsel“ oder die „Filsener Goldperle“.

Im Arbeitseinsatz waren (Bild unten von links: Johannes Nass, Rudolf Kaut, Martin Strömann, Anne Hilgert, Heinz Kähne). Foto Bild unten: A. Strödicke

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Erinnerungen pur: „Kinder, wie die Zeit vergeht…!“

Foto: Alfred Strödicke

Sichtlich zufrieden präsentierte sich das fleißige VVV-Helferteam, fand doch auch die vielfach beim aus dem VVV Boppard, der VHS und der Wochenzeitung „Rhein-Hunsrück-Anzeiger“ besetzten Veranstaltertrio eingeforderte Wiederholung der Bopparder Zeitreise in die letzten Jahrzehnte des ausgelaufenen Jahrtausends einen ausgezeichneten Zuspruch. Über 350 heimatbegeisterte Besucher verfolgten im großen Saal der Stadthalle aufmerksam die von und mit Heimatkundler Jürgen Johann dargebotene zweieinhalbstündige Multimediapräsentation „Kinder, wie Zeit vergeht…!“

Einmal mehr erfreute sich das interessierte Publikum an einer Vielzahl an „Filmchen, Fotos, Geschichten und mehr“ aus dem lebens- und liebenswerten Boppard und nicht wenige Anwesende fanden sich sogar urplötzlich als Hauptdarsteller auf der Leinwand wieder. Auch Hallenmanager Rolf Mayer und Hallenwart Alexander Brauer zeigten sich angetan: „Über 850 Gäste an den zwei Veranstaltungstagen im Mai und November – das riecht mächtig nach Hallenrekord!“

Im Foto v.l.n.r. das eingesetzte VVV-Orgateam: Erika Decker, Rudolf Decker, Jürgen Johann, Gerhard Neiser, Elfriede Neiser, Ute Johann, Helga Neiser und Anne Hilgert.

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VVV pflegt Grabstätte „Reitz“

Das Grab der Winzerfamilie Reitz auf dem Buchenauer Friedhof war bis vor wenigen Wochen komplett mit Efeu überwuchert. Schon in den letzten Jahren hatte der VVV hier diverse Rückschnitte unternommen, aber die Efeuranken haben sich immer stärker ausgebreitet und schließlich auch Besitz von den Nachbargräbern ergriffen. So war eine radikale Veränderung unumgänglich.

Mit Elan und Muskelkraft wurden die Efeuwurzeln allesamt entfernt, eine Folie aufgebracht und die Grabstätte mit Schieferbruch abgedeckt.

Foto links: Die VVV-Aktiven am Winzergrab nach Entfernen des Efeu: v.l.: Heinz Kaiser, Michael Günster, Friedel Schmitz, Uli Tischer, Volker Horchler

 

In weiteren Einsätzen wurde zudem die Grabplatte gereinigt, das Kreuz farblich aufgefrischt und zwei Reben gepflanzt. Nun ist die Grabstätte sauber und pflegeleicht eingerichtet.

 

Foto rechts: Trudi Albert (die Grabstättenpatin aus Reihen des VVV) bei der „Endreinigung“

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VVV-Boppard spendet Apfelernte an Facenda

Seit drei Jahren kümmert sich der VVV-Boppard um eine städtische Streuobstwiese auf dem Kreuzberg neben dem Jugendzeltplatz. Das Team mit Heinz Schliestedt, Ulrich Offerhaus und Hartmut Hahn hat mit regem Einsatz die alten Apfelbäume durch Verjüngungsschnitte wieder ertragreich gemacht und überdies einige Neuanpflanzungen, insbesondere Kirschbäume aus der Region, getätigt. Die Apfelernte hat der VVV in diesem Jahr der Facenda gespendet. Final konnten etwa 400 kg Äpfel gepflückt bzw eingesammelt werden, die bei Bethesda versaftet und in Flaschen abgefüllt worden sind. Der Erlös aus dem Verkauf des Apfelsaftes kommt zu 100% der Facenda in Boppard zugute

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VVV-Projekt „Bildstock im Hamm“ erfolgreich beendet

Auf einer vollkommen verbuschten und verwilderten und somit unansehnlichen Parzelle im Bopparder Hamm gegenüber von Osterspai an der Wegespitze zweier Weinbergswege (Frankenweg und Balduinsweg) hat der VVV-Boppard auch im Hinblick auf eine BuGa-Bewerbung Hand angelegt und zunächst in vier ganztägigen Arbeitseinsätzen mit mehreren ehrenamtlich Aktiven und viel Zeitaufwand und Muskelkraft die Fläche überhaupt begehbar gemacht. Nach einem administrativen Marathon bezüglich der Genehmigung durch die Stadt Boppard, die Untere Denkmalschutzbehörde, dem Ortsbeirat Boppard, den beiden christlichen Kirchen, dem Anlieger der Parzelle, den beiden Winzerverbänden „Aufbaugemeinschaft“ und „Bauern- und Winzerverband“ konnten die planerischen Tätigkeiten beginnen.

Der VVV-Aktive Falk Weiler hat eine erste Skizze zum möglichen Aussehen vorgelegt und eine Umfrage unter den Aktiven ergab, dass rund ein Dutzend VVV-ler sich bereit erklärten, das Projekt aktiv mit zu gestalten. Gleichzeitig wurde beschlossen, das Areal neben dem geplanten Bildstock durch eine neue Sitzbank zu bereichern. Simultan wurden nun sowohl am Bildstock, als auch an der Installation der Bank gearbeitet. Sukzessive wurden die Arbeitsabläufe aufeinander abgestimmt und so strebten Bank und Bildstock von August 2017 (Ausheben der Fundamente) bis zum Finale Mitte Oktober 2017 (Anstrich des Bildstocks) ihrer Fertigstellung zu.

Zwischenzeitlich wurde über das zentrale VVV-Projekt in 2017 mehrmals in der Presse („Rund um Boppard“, „Rhein-Hunsrück-Anzeiger“), auf der VVV-homepage und im VVV-Newsletter berichtet. Das Projekt stieß dabei in der Öffentlichkeit auf eine einhellig positive Resonanz.

Die Marienfigur wurde dem VVV schon im Vorfeld gespendet. Diese hölzerne Figur ist ca. 80 cm hoch. Die gekrönte Maria trägt das Jesuskind im Arm und hält eine Rose in der anderen Hand. Das Jesuskind behütet zudem eine Friedenstaube. Die Figur wurde von Michael Günster mit Bootslack gegen Wind und Wetter resistent gemacht.

Besonders hervorzuheben ist das tolle Engagement von Michael Spitzley, der das Projekt in allen seinen Phasen absolut professionell geleitet hat. Der Dank gilt aber auch allen anderen Aktiven aus den Reihen des VVV-Boppard. Am 18. 10. war es dann soweit – alle Mitstreiter an diesem Projekt trafen sich bei herrlichem Sonnenschein an dem Bildstock um mit zu erleben, wie die Marienfigur erstmals in die Nische des Heiligenhäuschens eingestellt wurde. Nach Joh. 2,3 hat Maria bei der Hochzeit zu Kana festgestellt: „Sie haben keinen Wein“. Für die Helfer im Verkehrs- und Verschönerungsverein galt das nicht, denn der Einzug der Maria wurde mit einem Glas Wein aus Trauben des Hamm gefeiert. Ein großer Dank sei an dieser Stelle den Geldgebern gesagt: dem Rotary-Club Boppard-St. Goar, MIPARO Unterhaltungskunst und der Lokalen Aktionsgruppe Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Im nächsten Frühjahr sollen rund um den Bildstock noch einige landschaftsgärtnerischen Arbeiten erfolgen und damit ein schönes Ambiente rund um den Bildstock geschaffen werden.

Foto: Ralf Hübner
Im Foto: v.l.: Adem Kuzkaya, Berthold Neubauer, Michael Spitzley, Bodo Kluge, Falk Weiler,Heinz Kähne, Rudolf Kaut, Fechat Balikci, Michael Günster, Michael Klein (mit Hund)
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VVV saniert Traubenmadonna

„… und zwischen dem Kloster und der anschließenden Karmeliterkirche grüßte ein Altärchen mit einer gar milden Muttergottes, und wahrhaftig, sie trug schon an der Hand – so war es stets Brauch in Boppard – die erste reife Weintraube.“ – So umschreibt der Bopparder Schriftsteller Johannes Büchner in seinem Buch „Herbstsonne“ 1956 einen Eindruck von der Traubenmadonna am Eingang der hiesigen Karmeliterkirche. Diese Tradition wird auch aktuell noch gepflegt. Nachdem sich jahrzehntelang Engelbert Maser (Karmeliterhof) für die Trauben verantwortlich fühlte und später das Weingut Engels-Weiler für das Fortbestehen dieser Tradition gesorgt hat, stammen die diesjährigen Trauben aus dem Weingut Walter Perll.
Die originale Madonnenskulptur, die wahrscheinlich im 14. Jahrhundert gefertigt worden ist, wurde im Laufe der Zeit gegen eine Replik ausgetauscht. Aber der Schmutz und Staub der vielen Jahre hatte nun auch dieser Replik und der Andachtsnische arg zugesetzt. Auf Initiative des VVV-Boppard haben kürzlich Michael Günster und Thomas Neiser Figur und Nische komplett gesäubert und farblich frisch gestaltet. Die Farbgestaltung der Madonna folgte dabei identisch dem Vorbild, die Gestaltung der Nische wurde absichtsvoll verändert. Der royalblaue Hintergrund wurde ersetzt durch die in dem Lehrwerk „Land am Strom“ von P. Kämpchen und A. Brill dokumentierte Wand mit dem Spruch: Maria an dem Rheinesstrand – Behüte Glauben, Volk und Land.
Zusammen haben M. Günster und T. Neiser über 65 Arbeitsstunden für die Sanierung eingebracht. Aber es hat sich gelohnt! Nische und Figur erstrahlen wieder sauber und andachtswürdig und die Aktiven sind mit recht stolz auf dieses gelungene Projekt.
Foto: A. Strödicke
von links: VVV-Vorsitzender Heinz Kähne, Dechant Hermann-Josef Ludwig, Michael Günster, die Leiterin des Verschönerungsausschusses im VVV-Boppard Helga Neiser, Nachbarmeister der „Heersträßer Nachbarschaft“ Thomas Neiser.
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