Ja zum Ehrenamt!

Die warmen Tage und die Freude am Einsatz für die Stadt Boppard haben wieder zahlreiche Aktive des Verkehrs-und Verschönerungs-Vereins-Boppard e.V. (VVV) zu ihren ersten Einsätzen im Kalenderjahr 2026 veranlasst.

Die „Friedhofsgruppe“, die ca. 20 Gräber von Bopparder „Promis“ pflegt, war gärtnerisch aktiv an der Grabstelle von Bürgermeister Syree.
Der VVV konnte für die Pflegepatenschaften auf den Buchenauer Friedhof zwei neue Helfer gewinnen.
Sie heißen Bärbel Schenking und Nour – herzlich willkommen im Arbeitsteam. Sie haben ihren ersten Einsatz am Grab von Dechant Jean-Baptist Berger (Gedeon von der Heide) erfolgreich geleistet!
Danke dafür!

Die Baumscheiben der VVV-Ehrenallee auf dem Friedhof wurden allesamt durch Heike und Peter Reinhardt von Wildwuchs
befreit und in
Ordnung
gebracht.

Und die Bankpflegepaten sind auch bereits ausgeschwärmt, um die ca. 200 Bänke im Hamm und im Stadtwald für die Saison herzurichten (Foto: Helga Neiser [vorn] und Brigitte Korneli).

Sofern auch Sie, lieber Leserin und lieber Leser, sich aktiv ehrenamtlich für unsere Heimat einbringen möchten: Wir suchen ständig Verstärkung für unsere Arbeitsteams. Der VVV-Vorsitzende Heinz Kähne freut sich über jede helfene Hand: h.kaehne@gmx.de
oder 015775460480.

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Frühjahrswanderung des VVV

Am vergangenen Sonntag (19.4.) waren knapp 20 Wanderfreunde der Einladung zur Frühjahrswanderung gefolgt. Zunächst ging es per PKW in Fahrgemeinschaften nach Herschwiesen zum Kirmesplatz, wo der 1. Vorsitzende von ProObst, Peter Kreiser, die Wandersleute bei bestem Wanderwetter empfing. Auf der Wanderung rund um Herschwiesen auf dem „ProObst-Weg“ erläuterte Peter Kreiser (Bildmitte mit Hut) vielerlei Aspekte zur Historie, zur Pflege und zum Lebensraum der „Streuobstwiesen“ auf dem Hunsrück.
Die von Maria Anna Roth (3. v.r.) hervorragend organisierte Tour brachte für die Wandergruppe somit zahlreiche neue Informationen. Nach Bewältigung des Rundwegs besichtigte man noch die St. Pankratius-Kirche und begab sich anschließend ins Gasthaus „Zur Tenne“ in Oppenhausen zum Mittagsmahl. Schließlich waren sich alle einig, dass nicht die Anzahl der gelaufenen Kilometer, sondern die Erlebnisqualität den Maßstab für eine gelungene Wanderung ausmachen.

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Einladung zur Frühlingswanderung

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VVV reinigt Epona-Figur

Bei Kanalarbeiten im Garten des ehemaligen Mühlbadgebäudes wurde im Frühjahr 1970 eine kleine, nur ca. 12 cm messende Terrakotta-Statuette gefunden. Sie stellt die bei den Kelten sehr beliebte Pferdegöttin EPONA dar. Die Göttin sitzt im Damensitz auf einem Pferd und hält auf ihrem Schoß einen Korb mit Früchten. Nach den fachmännischen Untersuchungen fand man Reste der ursprünglichen Bemalung. Die Figur wurde in das 2. Jahrhundert n. Chr. datiert. Man vermutet, dass am Fundort, dem Eingang zum Mühltal, der unbefestigte vicus Baudobriga zu verorten ist. Archäologisch untersucht wurde bislang allerdings nur der kleine Teil der damaligen Kanalarbeiten, so dass im Erdreich des heutigen Remigius-Platzes weitere Funde aus dieser Zeit möglich sein könnten.

Im Jahr 1998 wurde eine (maßstäblich vergrößerte) Skulptur des Fundstücks angefertigt und am Eingang zum Mühltal bei der Bahnunterführung aufgestellt. Auch der VVV hatte sich an den Kosten der Herstellung beteiligt. Mittlerweile jedoch war die steinerne Figur derart mit einer Schicht hartnäckigem Dreck überzogen, dass sie nur noch mitleidige Blicke auf sich zog. Nachdem Heinz Kähne den beklagenswerten Zustand der Göttin im Rahmen der Jahreshauptversammlung des VVV letzte Woche erwähnt hatte, handelten schon zwei Tage später Ursula Bach und Christian Rätz und unterzogen die Sandsteinfigur mit einem Spezialmittel einer gründlichen Reinigung. Nun, mit Beginn der touristischen Saison, präsentiert sich die Pferdegöttin wieder als adrettes Fotomotiv.

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Neues Buch von Heinz Kähne: Begegnungen mit Thonet

Schon wieder ein Thonet-Buch? Ja. Es gibt bereits zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema Bugholz, speziell über die Firma Gebrüder Thonet. All diese wunderbaren, gründlich recherchierten und überwiegend toll bebilderten Bücher und Aufsätze sind unbedingt lesenswert und die Arbeit der Autoren bewundernswert und sie verdient Hochachtung!
Dieses Buch „Begegnungen mit Thonet“ von Heinz Kähne unternimmt nun einen anderen Weg des Zugangs zu dem Thema. Es will kein Design-Buch, kein reines, allumfassendes Fachbuch, kein Katalog-Buch sein. Vielmehr wendet es sich an all jene, die sich auf einen ersten Kontakt zu Thonet einlassen wollen.
In lockerer Sprache mit Einflechtung von Geschichten und Anekdoten führt der Autor in das Phänomen THONET ein. Kristallisationspunkt bleibt dabei stets das  mittelrheinische Boppard, Geburtsort des wohl berühmtesten Sohnes der Stadt. Aber auch Kenner und Insider werden in diesem 160 Seiten starken Buch Neues und Überraschendes entdecken.

Heinz Kähne, Sammler und Restaurator von Wiener
Caféhausmöbeln legt mit  „Begegnungen mit Thonet“ bereits seine dritte Buchpublikation zum Thema THONET vor. Sein Anliegen ist es, mit diesem neuen Werk ein didaktisch-pädagogisches Konzept zu bedienen. Da wird auch mal der Verlauf des Strebewerks eines Stuhls zur besseren Nachvollziehbarkeit farbig markiert, eine Comic-Sequenz von Michael Apitz eingebaut oder eine Trauung auf Thonet-Betstühlen in der Bopparder Severuskirche abgebildet. In diesem Buch verlieren die Möbel ihren musealen Charakter, der ihnen die Nachwelt erst gegeben hat. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ein Caféhausstuhl das Nachwort verfasst hat.

Das reich bebilderte Buch „Begegnungen mit Thonet“ wird vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Boppard herausgegeben. Es wird nicht durch einen etablierten Verlag vertrieben. Es ist zu beziehen u.a. im Museum der Stadt Boppard, in der Buchhandlung Serendipity in der Bopparder Fußgängerzone (Oberstraße 98) oder direkt beim VVV-Boppard (post@vvv-boppard.de). Kosten: 35.- € (+ 2,70 € Porto innerhalb Deutschlands). Für Mitglieder im VVV-Boppard steht das Buch im Blumen-Basar in der Fußgängerzone (Oberstraße 121) zur Verfügung.

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