VVV hält Erinnerung an Förster Erich Liesenfeld wach

Der 1993 verstorbene Revierförster Erich Liesenfeld war ein allseits geschätzter Wahrer der Natur. In sehr guter Zusammenarbeit mit dem VVV-Boppard unter dem damaligen Vorsitz von Ferdi Benner sen. konnten mehrere auch nachhaltig wirksame Projekte in Wald und Flur umgesetzt werden. Erich Liesenfeld zu Ehren wurde eine Schutzhütte mit Blick auf das Hubertus-Viadukt als „Liesenfelds Hütte“ benannt.

Nun war die Ruhezeit der Grabstätte von Erich Liesenfeld abgelaufen und sollte aufgelöst werden. Auf Initiative der Söhne von E. Liesenfeld wurde der Grabstein, ein ansehnlicher Findling, neu beschriftet und anschließend neben der „Liesenfelds Hütte“ neu

Foto: VVV

errichtet. Maßgeblich beteiligt bei diesem Projekt war neben der Familie Liesenfeld der Steinmetzbetrieb Willibald Grahs, der Forst unter Mitwirkung von Ralf Kerber und der VVV-Boppard in Person von Friedel Heeb (im Foto links), Hartmut Hahn (im Foto rechts), Mitarbeiter der Fa. Grahs (im Foto mitte) und Günter Leyendecker. )

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VVV engagiert sich im Stadtwald

Sobald die sonnigen und trockenen Tage im Frühjahr einsetzen, starten die eifrigen Bankpaten vom VVV-Boppard mit ihren alljährlichen Wartungsarbeiten an den knapp 200 Ruhebänken im Stadtwald. Dabei werden immer wieder auch größere Schäden (z.B. durch Fäulnis oder Vandalismus) festgestellt. Weiterlesen

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Der VVV zieht um

Für die Umsetzungen der vielfältigen Aktionen in und um Boppard braucht der VVV diverse Werkzeuge und Handwerksmaterial. Dieses Material war bis vor ca. 9 Jahren im sog. „Weick-Haus“ am Eingang zum Mühltal untergebracht. Da das „Weick´sche Haus“ abgerissen wurde, mussten wir mit unseren Gerätschaften umziehen. Es gab wenig Möglichkeiten – aber die Schwimmbadhäuser, also das Doppelhaus, in dem ehemals die Schwimmmeister ihre Wohnungen hatten, war frei. So wurde dieses Haus die neue, aber stets ungeliebte Heimat unserer Aktiven. Es gab keinen Strom und es roch muffig. Nun ist der Abriss des Doppelhauses beschlossene Sache und es heißt erneut: Umzug.  Dem „Schwimmbadlager“ weinen wir keine Träne nach. Aber in vielen Vorstandssitzungen war die Suche nach einer alternativen Unterkunft immer wieder ein intensives wie auch ergebnisoffenes Thema. Aber nun ist es soweit: Der VVV hat neue Lagerräume gefunden. Es ist die Doppelgarage in der Simmerner Straße – offiziell „Pauline Herber Platz“. Die Garagen sind alt und es bedarf zunächst einmal einer gründlichen Überholung.

Aber der Anfang ist gemacht! Die Moosschichten sind vom Dach geschrubbt und überhängende Äste von den Linden entfernt. Ebenso wurde das wuchernde Efeu entfernt und die Parzelle rückseitig entbuscht. Es werden noch ein paar Arbeitseinsätze (z.B. Montage neuer Dachrinnen, Ersetzen der verrosteten Schienen unter den Toren) notwendig sein, bis die Garagen den Ansprüchen an ein anspruchsvolles Materiallager entsprechen. Aber: Wir packen es an!

Beim ersten Arbeitseinsatz Anfang Juni waren dabei: (v.l.:Willi Müller, Gilbert Kluwig, Rudolf Kaut, Heinz Kähne, Michael Spitzley, Heinz Kaiser, Gerd Neiser). Foto: Berthold Neubauer
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VVV gestaltet das Grab des Schriftstellers Büchner neu

Johannes Büchner, dessen bekanntes Buch „Herbstsonne“ auch heute noch hin und wieder gern gelesen wird, beschreibt in diesem Roman die Stadt Boppard in den 1950er Jahren. Ein Beispiel: „Er ging an Rhein vorbei, auf dem schwerbeladene Lastkähne fuhren. In den Wingerten am Berge schafften die Winzer. Von Boppard her klang eine Glocke. Als er die Böschung zum Ufer hinunterging, kam ihm die Ponte im Strom schon entgegen, die alte, wohlbekannte Fähre, die das Entzücken seiner frühen Jugend gewesen war. War es nicht geheimnisvoll, dass da ein Fahrzeug ohne Ruderschlag, ohne Segel und Motor, nur vom Strom an einem von Ufer zu Ufer gespannten Drahtseil durch das Wasser glitt! Die Bopparder Ponte! Ja, sie war noch wie früher. Nur der Pontenbesitzer, der Fährmann Hebel, hatte nun wohl seinem Sohne das Steuer in die hand gedrückt.“

Büchners Grab befindet sich auf dem Friedhof in Buchenau. Bereits vor 2 Jahren hatte der VVV-Boppard die ungepflegte Grabstelle entbuscht. Nun wurde in einer 2-tägigen Aktion die gesamte Grabanlage beiseitig verkleinert, mit einer neuen Umrandung versehen und neu gestaltet. Im Einsatz waren die VVV-Aktiven Volker Horchler, Michael Günster und Heinz Kaiser (von links).

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VVV bringt Bild mit Stuhl-Motiv wieder in Ordnung

Im vergangenen Jahr hat ein Sprayer innerhalb von Sekunden einen vom VVV-Boppard gestalteten Verteilerkasten am Marktplatz zerstört. In diesen wenigen Sekunden wird damit eine ehrenamtliche Arbeit von vielen Stunden wertlos gemacht. Solch ein Verhalten ist absolut respektlos.

Nun haben Fred Werner und Michael Günster vom VVV-Boppard die Ärmel hochgekrempelt und die Schmierereien so gut es ging abgewaschen, neu grundiert und das Motiv mit dem Stuhlmodell Nr. 28 von Thonet erneut aufgemalt. Überdies hat Michael Günster sieben weitere Verteilerkästen im Stadtzentrum gereinigt und die Seiten/Sockel frisch überstrichen.

Es bleibt zu hoffen, dass die nun wieder aufgefrischten Verteilerkästen von weiterer wilder Sprayerei verschont bleiben.

Ehrenamtliche Arbeit in wenigen Sekunden absichtlich verdorben – ursprüngliche Gestaltung in 8 mühsamen Arbeitsstunden wieder hergestellt (Fred Werner [links] und Michael Günster)

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Nummernbeschilderung auf dem Bopparder Friedhof

Im Januar 2015 hatte Berthold Neubauer vom VVV-Boppard einen Wegeplan vom Buchenauer Friedhof erstellt. Auf dem Plan ist auch der Standort exponierter Grabstätten (z.B. Pauline Herber,  Jean-Baptiste Berger, Paul Kämpchen, Olga Humperdinck) ausgewiesen und mit einer Nummer versehen. Nun hat Michael Günster die dazu kompatibelen Nummernschilder dazu hergestellt.

Kürzlich wurden diese Schilder an den entsprechenden Gräbern angebracht, so dass ein noch leichteres Auffinden der Grabstätten prominenter oder verdienter Bopparder gewährleistet ist.

(Im Bild rechts Heinz Kähne und Michael Günster beim Anbringen der zugehörigen Nummernschilder auf den Gräbern).

Der VVV plant, die Liste mit den „Prominenten“ bei der nächsten Überarbeitung des Wegeplans zu erweiteren um bislang noch unberücksichtigt gebliebene Verstorbene (z.B. Bürgermeister Günter Linnenweber,  Rektor Adalbert Schäfer, Dr. Heinz Maurer).

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VVV Bildstock Einsegnung am 28. April 2018

Andächtig lauschen rund 60 Teilnehmer den Worten von Dechant Hermann-Josef Ludwig und Pfarrer Walter Krause. Rechts neben dem VVV-Vorsitzenden Heinz Kähne die beiden Stifter der Madonnenfigur Jürgen Morawski und Elsbeth Mörs. Die Gruppe „Spirit and Rock“ sorgte für den musikalischen Rahmen der gelungenen Veranstaltung. (Beide Fotos D. Mertz).

Im Anschluss an die Einsegnung hatte der VVV-Boppard die Gäste zu einem Umtrunk mit Weinen aus dem Hamm eingeladen.

Heinz Kähne dankte allen Helfern und Unterstützern für ihr Engagement bei der Errichtung des Bildstocks für die „Rebenmadonna“. Insbesondere:

Jürgen Morawski u. Elsbeth Mörs aus Gelsenkirchen (Stifter der Figur)
Berthold Neubauer und Willi Nickenig für Beratung und Gespräche im Vorfeld der Genehmigung
der Stadt Boppard für die Zurverfügungstellung der Parzelle
MIPARO (Timo Juber/ Michael Verbooy) Rotary-Club und LAG für die großzügige finanzielle Unterstützung
Willibald Grahs (Stifter der Steinplatte)
dem Dachdeckerunternehmen Henzler (Material f. Dacheindeckung)
dem Team von Thomas Karbach für die qualitätvoll geleistete Maurer-Arbeit
Karl-Heinz Mallmann für die gelungene Idee und Ausführung des Türchens
dem Aktiven-Team des VVV unter Leitung von Falk Weiler und Michael Spitzley
Ferdi Benner sen. und jun. (Stifter der Ruhebank neben dem Bildstock)
Dechant Hermann-Josef Ludwig und Pfarrer i.R. Walter Krause für die ökumenische Einsegnung
der Gruppe „Spirit und Rock“ für die musikalische Darbietung

Liebe Freunde,
das Projekt ist abgeschlossen. Es fehlen „nur“ noch die gärtnerischen Arbeiten. Der Stifter der Madonna, Jürgen Morawski, spendet auch noch die Mandelbäumchen, die wir im Herbst setzen wollen. Nicht jeder von euch konnte bei der Einsegnung zugegen sein. Wer nicht da war hat etwas verpasst! Es war eine tolle Veranstaltung!

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VVV-Boppard organisiert Ausstellung von Stéphane Manou

Zeit seines Lebens ist der Mensch auf der Suche. Auf der Suche nach Glück, auf der Suche nach sich selbst und nicht zuletzt auch auf der Suche nach dem, was hinter allen Dingen liegt. In seinen Werken setzt sich Stéphane Manou mit dem Menschen im Dialog mit Sichtbarem und Unsichtbarem, Realem und Transzendentem auseinander. Aktuell ist eine Werkauswahl des Künstlers im Foyer des Gemeinsschaftsklinikums Mittelrhein  – Heilig Geist in Boppard zu sehen.
Das zentrale Motiv im ausgestellten Werkzyklus ist der Mensch, oft in der Bewegung des Tanzes im Kontrast zum Abstrakten. In den Arbeiten treffen sich Farbe, Form und Figuration; der Mensch steht im Dialog mit der ihn umgebenen Sphäre. Zwischen Klarem und Unklarem spiegeln die Werke einen Prozess des Sicheren und Unsicheren und spielen mit der Idee des Transzendenten.
Zur abendlichen Vernissage am 3. Mai kamen zahlreiche Kunstinteressierte aus Boppard und Umgebung. Die Ausstellung wird bis Mitte August im Foyer der Klink in Boppard zu sehen sein.
v.l.  Stéphane Manou (Künstler), Jörg Geenen (Geschäftsführender Direktor der Klinik), Anna Knerr (Laudatorin), Heinz Kähne (VVV-Boppard), Besucher der Vernissage
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Aussichtspunkt Sabelsköpfchen: Die Fahne flattert wieder

Traditionell ist der VVV-Boppard seit einigen Jahren für die Beflaggung des Mastes auf dem Aussichtspunkt Sabelsköpfchen verantwortlich.

 

 

In diesem Jahr hissten Michael Spitzley, Helmuth Kähne, Peter Meier und Heinz Kähne (von links) das schwarz-rot-gelb gestreifte Tuch. Der schwierigste Akt beim „Aufspielen“ der Fahne ist das Wiederaufrichten des Mastes, denn bei diesem Mast kann die Fahne nicht einfach an einer Schnur hochgezogen werden. Der Aussichtspunkt „Sabelsköpfchen“ ist einer der schönsten Aussichtsplätze über Boppard. Einen Sommer lang darf nun dort die Deutschland-Fahne wehen, bis sie im Herbst wieder eingeholt wird.

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VVV entwurzelt

Im Vorfeld der Einsegnung des vom VVV-Boppard errichteten Bildstocks der Rebenmadonna im Hamm wurden aktuell die gärtnerischen Arbeiten gestartet. Momentan drücken die Dornenranken wieder kräftig aus dem Boden in die Höhe. Hier gilt es, die Wurzeln so gründlich wie möglich auszuhacken, damit die Parzelle alsbald mit Grassamen eingesät werden kann. Kürzlich haben Falk Weiler, Rudolf Kaut, Michael Spitzley und Heinz Kähne (im Foto von links n. rechts) in einem dreistündigen Einsatz die Brombeerwurzeln entfernt und die Wurzelknollen per Anhänger, der mehrfach voll geworden ist,  auf dem Grünschnittplatz in Boppard entsorgt.

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