Jahreshauptversammlung des VVV mit Neuwahlen

Gemäß der Satzung stehen im VVV-Boppard alle drei Jahre Wahlen zum Vorstand an. Auf Grund der Pandemiesituation wurde im vergangenen Jahr keine Jahreshauptversammlung durchgeführt und somit auch keine Wahlen. So blieb der „alte“ Vorstand ein ganzes Jahr länger im Amt. Am 31. März war es nun aber soweit: Es gab wieder eine Versammlung in der Stadthalle Boppard. Die Tagesordnung wurde auf die notwendigen formalen Dinge reduziert. Auf die sonst so sehr beliebten Unterhaltungsteile (Tombola, Versteigerung, heimathistorische Filme) und eine Bewirtung wurde absichtsvoll verzichtet.
Tatsächlich folgten über 60 Mitglieder der Einladung. In Vertretung des unter Quarantäne befindlichen Vorsitzenden Heinz Kähne begrüßte Rudolf Decker die Versammlung. Willi Müller stellte den Tätigkeitsbericht über die Aktivitäten des Vereins der letzten beiden Jahre vor. Die Berichterstattung wurde begleitet durch eine von Berthold Neubauer toll zusammengestellte und aufbereitete power-point-Präsentation.
In Abwesenheit des Kassierers Ferdi Benner las Fred Werner den Kassenbericht vor. Es gab keinerlei Beanstandungen durch die Kassenprüfer und so wurde dem Vorstand „Entlastung“ gewährt. Als Wahlleiter für den Akt der Neuwahlen stellte sich der ehemalige Ortsvorsteher Martin Strömann zur Verfügung. Souverän leitete er die Neuwahlen, deren Ergebnis lautet (W= Wiederwahl, N= Neuwahl):

Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorsitzender: Heinz Kähne (W)
2. Vorsitzende: Ursula Bach (N)
Geschäftsführer: Berthold Neubauer (W)
Kassiererin: Sandra Huhn (N)
Erweiterter Vorstand:
Beisitzer: Jürgen Johann, Ralf Kerber, Willi Müller, Johannes Nass (alle W)
Leiterin Verschönerungsausschuss: Helga Neiser (W)
Leiter Heimatkundlicher Arbeitskreis: Stefan Schwamborn (N)
„Geborenes“ Mitglied im Vorstand ist zudem der jeweilige Ortsvorsteher, aktuell Niko Neuser.

Im Anschluss wurden 2 verdiente Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt: Rudolf Decker, der über viele Jahre den Heimatkundlichen Arbeitskreis geleitet hat und Michael Spitzley, der ungezählte handwerklich-praktische Einsätze organisiert hat und aktuell als Chef der VVV-Werkstatt fungiert. Die Ehrungen wurden sogleich durch die frisch gewählte 2. Vorsitzende Ursula Bach vorgenommen.

Fotos: Rhein-Hunsrück-Anzeiger

 

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VVV putzt Stationenweg heraus

Alljährlich in der Vorosterzeit widmet sich der VVV-Boppard der Pflege des Stationenwegs. Seit dieser Weg nun ein offizieller beworbener Wanderweg ist, wird der VVV in dieser Arbeit tatkräftig durch den Bauhof unterstützt. Aber auch wenn der Bauhof sich schwerpunkthaft um die Stufen und die Wegführung kümmert, bleibt genügend Arbeit, die Stationen selbst in einem ästhetisch ansprechenden Zustand zu halten. Monika Müller-Siffrin und Willi Müller habe kürzlich die Bänke angeschliffen und frisch gestrichen. Vera Kellner, Monika Fisy-Werkmeister und Michael Klein waren unterwegs, um Spinnweben, Moos, Unrat usw. aus den Stationen zu entfernen, damit die Andachtsmale für die restliche Passionszeit und Ostern adrett hergerichtet sind.

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Heinz Kähne: Eine Reise in die Vergangenheit der Bopparder Volksschule (1933 -1953)

Schon kurz nach seiner Pensionierung als Lehrer begann der Dipl. Pädagoge Heinz Kähne, sich erneut mit dem Thema Schule auseinanderzusetzen. Entstanden ist ein über 220-seitiges Buch, dessen Inhalt sich mit der Bopparder Volksschule in einer ganz besonderen Zeit beschäftigt. Das Buch startet mit der Schilderung um den Verlust der Demokratie Anfang der 1930er Jahre und beschreibt die zunehmende Instrumentalisierung der Schule durch das damalige politische System. Mannigfaltige Dokumente und viele originale Passagen (z.B. Schüleraufsätze) sorgen für eine hohe Authentizität des Eintauchens in die „braune Zeit“, in die Kriegszeit und in die Ära der unmittelbaren Nachkriegszeit bis zum Auszug der Schule aus dem Karmelitergebäude Ostern 1953. Ein eigenes Kapitel ist ausgangs des Buches Anekdoten und Erzählungen von Zeitgenossen gewidmet, die selbst noch in der Karmeliterschule Unterricht erlebt haben. Komplettiert werden Kähnes Ausführungen durch einen Aufsatz vom Michael Kreuzberg zur Biografie seines Großvaters, dem Schulrat Peter Josef Kreuzberg.

Originale Textpassagen (gedruckt in blauer Schrift) und die Kommentierung/ Moderierung durch den Autor (gedruckt in schwarzer Schrift) greifen nahtlos ineinander und machen diese regional-historische Abhandlung zu einer wertvollen und absolut lesenswerten Publikation. Dabei steht die Bopparder Volksschule exemplarisch für nahezu alle Volksschulen in dieser Zeitspanne im deutschsprachigen Raum, denn die Schulrealität damals war in allen Schulen weitgehend identisch.

Das durchgehend im Vierfarbendruck gestaltete Buch mit Hardcover-Einbindung wird herausgegeben vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Boppard e.V. und ist zum Preis von 25.- € erhältlich im Blumen-Basar Neubauer in der Fußgängerzone in Boppard.

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Neue Insektenhotels und Nistkästen im Hamm

Den gesamten Winter über hat Maria-Anna Roth vom VVV-Boppard gesägt, geschliffen und gewerkelt. Entstanden sind 11 neue Insektenhotels und 4 Baumscheiben als Nistmöglichkeit für Insekten. Kürzlich haben Anne Hilgert, Heinz Kähne und Maria-Anna Roth (Foto) diese kleinen Kunstwerke im Hamm und im angrenzenden Waldstück Richtung Jakobsberger Hof angebracht. Schon zwei Tage später hatten die ersten Insekten die neuen Behausungen entdeckt und fleißig in Besitz genommen. Zudem wurden 3 neue Nistkästen für Vögel aufgehängt.

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VVV errichtet Ruhebank auf dem Friedhof

In jüngster Vergangenheit hat der VVV-Boppard bereits zwei gesponserte Ruhebänke auf dem Buchenauer Friedhof aufbauen können. Nun ist letzte Woche eine weitere Bank hinzugekommen. Rektor i.R. Helmut Herrmann und seine Frau Ursula haben für den Friedhof nun eine weitere Bank finanziert. Umgesetzt hat das Projekt der VVV-Boppard am Mittwoch letzter Woche in Anwesenheit des Spenders. Die Bank befindet sich am Ende des ersten Weges nach rechts hin auf der unteren Ebene. In einer kleinen Dankesansprache gab der mittlerweile über 90-jährige Helmut Herrmann seiner Freude Ausdruck über dieses gelungene Projekt und wünschte sich, noch möglichst oft auf dieser Bank sitzen zu dürfen.

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