Letzter VVV-Arbeitseinsatz 2020

Die milden Temperaturen Mitte Dezember nutzten die beiden VVV-Aktiven Maria Anna Roth und Heinz Kähne aus, um am Bildstock im Hamm einige Büsche neu zu pflanzen. Bereits im letzten Jahr hatte man dort Weinbergspfirsischbäumchen eingesetzt – ohne sie allerdings mit einem Verbissschutz zu versehen. Dem Wild waren die zarten Äste willkommen. Daher wurde nun eine Ersatzpflanzung vorgenommen und zwei Holunderbüsche, zwei Schwarzdornbüsche, vier Pfaffenhütchen und ein Weinbergspfirsichbäumchen gepflanzt. Nun soll ein Mantel aus Draht die frischen Pflanzen vor Wildverbiss schützen.

     

Die Fotos zeigen Heinz Kähne im Arbeitseinsatz und die Anlage am Bildstock im Überblick, Fotos: Maria Anna Roth

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Ansprache von Heinz Kähne zur Situation

Liebe Mitglieder im VVV-Boppard, 

Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Rückblickend war es ein Jahr, in dem irgendwie alles anders war als sonst. Corona beeinträchtigte natürlich auch die Aktivitäten des VVV – leider. Zieht man eine erste Bilanz, so sind natürlich die sehr guten Ergebnisse hervorzuheben:

  • alle Bänke in Patenschaft des VVV wurden gestrichen,
  • in dem Ome-Anlagen wurde ein halb verrotteter Kahn extrem adrett hergerichtet,
  • der VVV hat ein wunderschönes Gartenhaus (nun als Werkzeug-Lager genutzt) aufgerichtet,
  • die Patenschaftsgräber auf dem Friedhof wurden gepflegt,
  • eine gesponserte neue Bank auf dem Friedhof aufgebaut,
  • eine ebenso gesponserte Sitzgruppe wurde am „Hamm-Blick“ aufgestellt,
  • der Stationenweg wurde in diesem Jahr zweimal „durchgefegt“,
  • es sind wieder 4 Journale erschienen,
  • unser Buch über das Chorgestühl der Karmeliterkirche hat die Leserschaft begeistert,
  • 2 große Stromkästen auf dem Marktplatz wurden attraktiv gestaltet mit Bopparder Motiven,
  • unter Leitung von Friedel Heeb wurde eine Brücke über den Mühlbach komplett erneuert,
  • auf der Parzelle beim Bildstock im Hamm wurden mehrfach gärtnerische Arbeiten geleistet,
  • dazu gab es viele kleine, oft individuelle Aktion wie z.B. die Beteiligung am Zustandekommen der Corona-„Steinkette“ am Rhein, Schweißarbeiten von Bänken bei „Drei Eichen“, die Gestaltung von Holzschildern für den Stadtwald,
  • die Apfelernte der Patenschafts-Streuobstwiese konnte gut verwertet werden.

Andere Vorhaben konnten leider nur teilweise oder gar nicht umgesetzt werden. Die geplanten Aufführungen unserer Kleinkunstbühne konnten leider nur teilweise stattfinden. Die beiden traditionellen Wanderungen mussten abgesagt werden und auch die durch Satzung vorgeschriebene Anzahl der Vorstandsitzungen konnte nur eingeschränkt realisiert werden. Vieles von dem, was wir vorhatten, blieb einfach unerledigt. Leider konnten auch die geselligen Treffen der Aktiven nicht stattfinden. Zuletzt durften wir nicht einmal in kleinen Gruppen miteinander arbeiten und so beschränkten sich die Aktivitäten auf „Familieneinsätze“.

Im Foto: Michael Spitzley und Sohn Jörg inspizieren die wackelige Bank am Sabelsköpfchen. 

Wenn wir einen Blick in die Zukunft wagen, können wir noch nicht allzu optimistisch sein. Unser traditionelles Aktiven-Treffen mit Umtrunk im Januar ist nicht umsetzbar – leider. Es steht auch infrage, ob wir unsere Jahreshauptversammlung 2021 im gewohnten Rahmen überhaupt durchführen können. Aber es soll und wird keinen Stillstand geben! Bei aller gegebenen Vorsicht wird der VVV seine Arbeit nicht einstellen. Vielleicht wird 2021 ein Jahr mit Projekten, in die sich kleinere Teams einbringen können? 

Liebe Mitglieder,
es wird auf jeden Fall zwei personelle Veränderungen geben. Viele Jahre lang hat Manfred Ackermann die Homepage des VVV sehr engagiert und gut betreut. Auf eigenen Wunsch möchte er sich von dieser Aufgabe nun zurückziehen. Ich möchte mich auf diesem Wege bei Manfred für seine stets konstruktive und zuverlässige Arbeit im Namen des Vorstandes und aller Mitglieder herzlich bedanken!!!
Eine weitere Veränderung wird es geben beim Zusammenstellen und Versenden des VVV-Rundbriefs per mail („newsletter“). Den newsletter hatte unser Kassenwart Ferdi Benner ins Leben gerufen und 50 Ausgaben lang perfekt zusammengestellt und betreut. Auch für diese respektable Arbeit möchte ich Ferdi den Dank aller zum Ausdruck bringen, die die 50 Ausgaben des VVV-Newsletter mit Interesse gelesen haben. Der Newsletter war und ist eine wunderbare Bereicherung unserer Außenwirkung – insbesondere für außerhalb von Boppard wohnende Mitglieder, die unsere Nachrichten nicht aus der regionalen Presse entnehmen können. Sie haben uns sehr oft positive Rückmeldungen gegeben.
Zukünftig betreut die VVV-Homepage und den Newsletter Frau Christiane Fischbach, bei der ich mich gleichfalls bedanken möchte für die Bereitschaft zur Übernahme dieser Tätigkeitsfelder! Wir wünschen ihr viel Erfolg bei ihren neuen Aufgaben! 

Es bleibt mir nun abschließend noch, Ihnen allen eine schöne Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen. Bleiben Sie verantwortungsbewusst und vorsichtig – Gesundheit ist das wichtigste Gut, das wir haben!

Ihr  Heinz Kähne (1. Vors.)

Kommentar:

Lieber Heinz, danke für die schönen Worte zu meiner Homepage-Pflege. Die „Follower“ sollten aber wissen, dass all das, was ich in die Homepage reinstelle, von Dir stammt. Mir bleibt der Kampf mit der Homepage-SW die von Dir verfassten Beiträge anschaulich darzustellen.
Ich habe alles gerne gemacht.

Danke lieber Heinz!!         Manfred Ackermann

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Herbstaktivitäten des VVV

Stets in den letzten Wochen und Tagen des Monats Oktober werden auf den Friedhöfen die Gräber in Ordnung gebracht. Auch die Aktivengruppe „Friedhof“ des Verkehrs-und Verschönerungs-Vereins Boppard (VVV) packt dann wieder zu. Die rund 20 Gräber von Bopparder Persönlichkeiten, über die der Verein eine Pflegepatenschaft übernommen hat, werden noch einmal entunkrautet, geharkt und für den Allerheiligentag hergerichtet. In das Wartungsprogramm soll nun auch die verwilderte Grabanlage von „Weinfestbürgermeister“ Rudolf Koelges aufgenommen werden. Erste Rodungsarbeiten sind bereits getätigt.

Fotos: Uli Tischer beim Rückschnitt von Gestrüpp auf dem Grab von Rudolf Koelges; Michael Günster beim Entfernen von Unkraut an der Grabanlage von Bürgernmeister Dr. Kitschenberg.

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VVV Informationswanderung bei „proObst“

VVV-Mitglied Peter Kreiser, zugleich Vorsitzender des Vereins „proObst Niederkirchspiel e.V.“, hatte die Aktiven, die sich bei der Pflege der VVV-Streuobstwiese engagieren, zu einer Begehung des „proObst-Weges“ rund um Herschwiesen eingeladen. Bei schönem Herbstwetter startete die kleine Wandergruppe am Ausgangspunkt des neuen Weges bei der Kirmeswiese am Ortsrand von Herschwiesen. Auf der ca. 3 km langen Route erläuterte Peter Kreiser Wissenswertes über Baumschnitt, Pflege der Wiese, Sortenvielfalt oder Veredelung und hatte zahlreiche Fragen der wissbegierigen Begleiter zu beantworten. Unterwegs informierten 13 Erläuterungstafeln über Totholz, Wildobst oder Insekten. Am Ende waren sich alle Wanderer einig: Dieser gut begehbare Weg ist einen Besuch wert!

Foto: Anne Hilgert / Im Bild: Peter Kreiser (4. v.r.) und Heinz Kähne (Vors. des VVV-Boppard; 3. v.r.) bei der Begrüßung der Teilnehmer am Startpunkt des Rundwanderweges.

 

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VVV erweitert Lagerkapazität

In den vom VVV genutzten Garagen am Pauline-Herber-Platz in Boppard wurde es eng. Folglich ergriffen die VVV-ler Maßnahmen zur Neuschaffung von Arbeitsraum. (Im Bild v. l., u.a.: J. Spitzley, Heinz Kähne, M. Spitzley, W. Müller, M. Günster).  Im Anschluss an einen Ortstermin des Gesamtvorstandes beschloss man, ein Holzhaus neben den beiden Garagen zu errichten. Die beiden Lagerchefs Michael Spitzley und Michael Günster wurden beauftragt, ein entsprechendes Objekt auszusuchen und zu bestellen. Nach einigen Wochen wurde das neue Holzhaus geliefert.
Vor Ort lagen nun gefühlte 1000 Einzelteile aus Holz und 10 000 Schrauben. Nun konnte das Abenteuer „Hausbau“ beginnen. Zunächst wurde ausgeschachtet und die Grube mit Lavalitsteinen gefüllt (Im Bild v.l.  F. Heeb, M. Spitzley, R. Kaut). In einem weiteren Arbeitseinsatz wurden  40 x 40 cm große Beetplatten als Untergrund darauf ausgelegt. Bis dahin schien die Sache unkompliziert.
 Die schwerste Arbeit hatte „Bauleiter“ Jörg Spitzley (Im Bild) zu leisten. Er hatte nicht nur die Aufgabe, mit hohem technischen Verständnis die Aufbauanleitung zu interpretieren, sondern musste auch die technisch weniger versierten „Handlanger“ anleiten. Nach einem langen Arbeitstag, zwei abgebrochenen Bohrern und geringfügigen Abweichungen von nahezu allen rechten Winkeln standen die 4 Wände.
A
m darauf folgenden Tag wurde die Montage fortgesetzt. (Im Bild rechts: J. Spitzley, W. Müller). Überaus erfolgreich konnte das mittlerweile eingearbeitete Kompetenzteam des VVV die Dachkonstruktion anbringen. Bauleiter Jörg Spitzley übergab das Dach besenrein. Überhaupt war äußerste Sauberkeit angesagt und Michael Günster probierte gleich mal den neuen Laubsauger aus.
Aber es waren weitere Einsätze notwendig.
Der dritte Arbeitstag war dem Einbau der Doppeltür gewidmet. Den größten Teil der Arbeitszeit verwendete das Aufbauteam in die Diskussion über die Vorgehensweise des Einbaus. Ständig hatte jeder eine neue Idee, denn die Bauanleitung war alles andere als eindeutig. Aber die Aktiven haben dieses Problem (fast) fehlerfrei gemeistert.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

 

 

 

 

 

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