Fotoausstellung „Technik

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150 Jahre VVV – ein Segen für Boppard

Am 22. Juni 1872 wurde durch die Initiative einiger Bopparder Honoratioren, unter ihnen auch Bürgermeister Joseph Syrée, ein Verschönerungsverein ins Leben gerufen. Dieser Verein feierte nun seinen 150sten Geburtstag mit einem dreistündigen Festakt in der Stadthalle. Zahlreiche Besucher waren gekommen um mitzufeiern: Der Bopparder Bacchus und Weinprinzessin Carina I, die Vorsitzenden von Rotary und Lions-Club, langjährige Begleiter des VVV wie der ehemalige Forstamtsleiter Gerd Loskant oder der ehemalige Vorsitzende des VV-Buchholz Rainer Gipp machten ihre Aufwartung. Gleich mit ihren ersten Liedern brachte die „Original Schüddel Combo“ Stimmung in die Halle und sogleich sangen viele Besucher kräftig mit bei dem Song „Mir sinn Bupperder Buwe“. Burgschauspieler Rudolf Neiser hatte im Verlauf der Veranstaltung mehrere Auftritte und trug dort heitere Passagen aus den alten Protokollbüchern des VVV vor. So erfuhr man, dass schon immer über vandalistische Zerstörungsakte geklagt wurde oder dass der ehemalige Vorsitzende Apotheker Francke an der Jahreshauptversammlung verärgert aus dem Verein ausgetreten ist, sich aber hat besänftigen lassen und eine Stunde später wieder eingetreten ist.
Grußworte sprachen Bürgermeister Jörg Haseneier, der seinen Schwerpunkt auf die Zusammenarbeit zwischen Stadtoberhäuptern und VVV der letzten 150 Jahre fokussierte, Landrat Volker Boch, der die Publikations-Facette des VVV in den Vordergrund seiner Laudatio stellte und Ortsvorsteher Niko Neuser, der die Historie von Verschönerungsvereinen seit deren Aufkommen Mitte des 19. Jahrhunderts exponierte und final einen Bogen schlug zu dem aktuellen Wirken des VVV-Boppard.
In der Pause konnten die Gäste einer von Berthold Neubauer zusammengestellten Power-Point-Präsentation von zahllosen Situationsfotos aus den Einsätzen des VVV folgen.
Ein Höhepunkt des Festakts war gewiss die Laudatio von Manuel Andrack. Mit viel Kurzweil und Humor trug der 2017 zum Bopparder Ehrenwinzer gekürte Wanderführer und TV-Moderator seine Erlebnisse und Erfahrungen auf seinen Wanderungen vor. Seinen Vortrag bereicherte der bekennende „Boppard-Fan“ Andrack gleichfalls durch zahlreiche Bilderprojektionen und final überreichte er von der Bühne aus dem VVV-Vorsitzenden Heinz Kähne sein ausgefülltes Eintrittsformular für den VVV.
Schließlich erhielten alle anwesenden VVV-Ehrenmitglieder aus der Hand von Heinz Kähne einen Blumenstrauß. Mit dem Dank des Vorsitzenden an alle Helfer und Unterstützer endete die Veranstaltung.
Auch außerhalb des Festsaals gab es noch einen Höhepunkt: Rudolf Decker und Berthold Neubauer hatten eine opulente Foto-Ausstellung im Foyer der Halle aufgebaut. Gezeigt wurden Aufnahmen aus dem Wirken des Vereins der letzten 20 Jahre und zahlreiche Erinnerungen kamen auf – an mittlerweile Verstorbene Aktive, an Objekte, die nicht mehr vorhanden sind (Holzbacchus an der Mandelsteinhütte, die alte Mandelsteinhütte) oder an die vielen Aktivitäten der Ehrenamtler. Es ist vorgesehen, die Ausstellung bei einer weiteren VVV-Veranstaltung noch einmal zu wiederholen.
Die riesige Dankesurkunde der Stadt Boppard an den VVV, die Bürgermeister Haseneier an Heinz Kähne überreicht hat, soll zukünftig eine Wand im Alten Rathaus zieren.

150 Jahre VVV BoppardHier finde Sie weitere Impressionen des Festakts.

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Impressionen der Jubiläumsfeier 150 Jahre VVV

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Mitarbeiter des Jahres

VVV: Benner und Kaut sind Mitarbeiter des Jahres

Unter dem Vorsitz von Ferdi Benner sen. wurde im Verkehrs- und Verschönerungs-Verein Boppard (VVV) erstmals im Jahr 1986 herausragendes Engagement öffentlich exponiert. Seitdem wurden (mit einer Unterbrechung in den Jahren 1997 – 2005) eine oder mehrere Personen alljährlich als „Mitarbeiter des Jahres“ ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr freuten sich Michael Verbooy und das Team der Friedhofsgärtner über diese Ehrung. Aktuell wurde den beiden Aktiven Rudolf Kaut und Ferdi Benner jun. gedankt. Die Überreichung der Urkunden und des Gutscheins nahmen nun Vorstandsvorsitzender Heinz Kähne und seine Stellvertreterin Ursula Bach vor. Überdies erhielt Ferdi Benner jun., der bei der letzten Jahreshauptversanmmlung nicht mehr für einen Vorstandsposten kandidierte, als Dank für seinen langjährige Dienst als Schatzmeister des Vereins einen bunten Blumenstrauß.

Mitarbeiter des Jahres 2022

 

 

 

 

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Toranlage des Jüdischen Friedhofs in Boppard

Jüdischer FriedhofDas Eingangsportal zum Jüdischen Friedhof in Boppard-Buchenau war zuletzt in einem unwürdigen, desaströsen Zustand. Die Wurzeln der Bäume hatten die quadratischen Steinsäulen aus dem Lot gedrückt, so dass das Tor nicht mehr schließen konnten. Das Gittertor selbst war rostig, die Farbe blätterte ab, einzelne Zierelemente waren verbogen oder fehlten gar und die Verankerungen des Tores in den Steinsäulen waren aufgesprengt. Das Tor drohte zu kollabieren.

Der VVV-Boppard machte auf diesen misslichen Zustand aufmerksam und nahm Kontakt zur Jüdischen Kultusgemeinde in Koblenz als Träger des Friedhofs auf. Auf eine Finanzspritze seitens der Jüdischen Kultusgemeinde konnte der Boppader Friedhof aber nicht hoffen. Alle Finanzmittel dort werden aktuell in die durch das Ahrhochwasser geschädigten Friedhofe im Ahrtal gesteckt. Dankenswerterweise ist hier die Stadt Boppard eingesprungen und so konnten Sanierungsaufträge an zwei Bopparder Unternehmen erfolgen. In guter Kooperation haben die Schlosserei Karl-Heinz Mallmann und Steinmetz Willibald Grahs die Toranlage wieder in einen einwandfreien Zustand versetzt.

Kürzlich war der Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, Herr Avadislav an der Toranlage des jüdischen FriedhofsAvadiev, vor Ort um sich das Ergebnis anzuschauen. Herr Avadiev war begeistert. Auch die neue Konstruktion, bei der das Tor nicht mehr an den Steinsäulen angebracht ist, sondern eigenständig getragen wird, überzeugte ihn. „Eine professionelle Arbeit mit einem wunderschönen Ergebnis“, war sein Fazit. Sein Dank galt dem VVV als Initiator, der Stadt Boppard für die Übernahme der Finanzierung und Ortsvorsteher Niko Neuser, der sich für die Übernahme der Fianzierung durch die Stadt stark gemacht hatte.

 

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